Finger-Yoga

Bis in die Spitzen

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Zuversicht
"Ich bin voller Zuversicht, und mein Herz ist leicht und beschwingt." Diesen Satz sollten Sie sich bei dieser ersten Übung vorsagen. Dabei ergeben die Finger in dieser Mudra ein Webmuster. Dies steht für das Verwobensein des Menschen mit dem Göttlichen. Die vollkommene und tiefste Zuversicht gipfelt immer in der Partnerschaft des Menschen, die er mit Gott eingeht. Auf körperlicher Ebene stärkt diese Mudra das Nervenkostüm und tut dem Herzen gut.
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Selbstsicherheit
Massieren Sie für diese Übung zunächst die beiden kleinen Finger, danach die Zeigefinger – einfach mit den Fingern der anderen Hand kräftig reiben. Halten Sie die Hände etwa auf Magenhöhe, wenn Sie inneren Halt brauchen. Gegen Angst halten Sie die Hände zum Schutz Ihres Herzens auf Brusthöhe. Daumen, Zeige- und kleiner Finger liegen aneinander, die anderen Finger sind leicht verschränkt.
Diese Mudra eignet sich besonders vor wichtigen Terminen oder Vorträgen. Denn die Übung stärkt Durchhaltekraft und Standfestigkeit. Im Körper aktiviert die Mudra die Gehirntätigkeit und tut der Lunge, dem Dickdarm und dem Herzen gut.
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Großzügigkeit
Diese Mudra praktizieren Sie so: Halten Sie die rechte Hand auf Brusthöhe, der Zeigefinger weist nach oben. Der Mittelfinger zeigt leicht gekrümmt nach vorne. Daumen, Ring- und Zeigefinger liegen aneinander. Die linke Hand liegt wie eine leere Schale im Schoß oder schützend und stärkend vor dem Herzen. Dabei kann Ihnen ein lieber Mensch gegenübersitzen.
Stellen Sie sich während der Übung vor, wie ein strahlendes Licht durch den Zeigefinger in die Handmitte strömt und durch den Mittelfinger zu Ihrem Gegenüber, in eine Situation oder in eine Aufgabe fließt, vor der Sie sich fürchten. Diese Licht vertreibt dunkle Schatten und bringt Leichtigkeit in die jeweilige Situation.
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Gelassenheit
Bei dieser Mudra geht es um den ewigen Wechsel, um das ewige Auf und Ab unseres Lebens: Gelassen annehmen, was auf uns zukommt, und es gelassen wieder abgeben und wegziehen lassen.
Die Mudra formen Sie folgendermaßen: Legen Sie Daumen und Zeigefinger beider Hände aufeinander. Nun nehmen Sie die Hände an die Brust; die rechte etwas höher, wobei Sie die Innenfläche nach außen drehen. Die linke Hand halten Sie etwas tiefer (direkt vor dem Herzen), die Handinnenfläche zeigt zum Herzen. Danach legen Sie den linken Mittelfinger an Zeigefinger und Daumen der rechten Hand.
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Kreativität
Mit der folgenden Mudra können Sie nach Ihren Talenten forschen oder Strategien entwickeln, wie Sie dafür mehr Zeit und Raum schaffen.
Zuerst legen Sie alle Fingerspitzen aufeinander und reiben Sie sanft. Danach verschränken Sie Mittel-, Ring- und kleinen Finger und legen die beiden Daumen und Zeigefinger aneinander. Die beiden Zeigefinger weisen nach oben, sozusagen als Blitzableiter, und die beiden Daumen sind nach innen gerichtet auf Höhe des Sonnengeflechts (Magen).
Wirkung: Die beiden aneinander liegenden Daumen stärken den Willen und geben Feuer, die beiden Zeigefinger verleihen mehr Selbstbewusstsein, die verschränkten Finger bringen die Hirnwellen zum Tanzen.
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Klarheit
Bei dieser Mudra sind der Ringfinger und der kleine Finger ganz leicht verschränkt, die Mittelfinger liegen aneinander, die Zeigefinger berühren die Daumen. Halten Sie die Hände zuerst einige Atemzüge lang locker im Schoß, wobei die Finger nach unten zeigen. Dadurch lassen Sie Unruhe abfließen. Halten Sie die Hände nun vor die Stirn, was für geistige Klarheit sorgt, und anschließend vor die Brust, was für ein reines Herz sorgt.
Diese Mudra bewirkt, dass die inneren Gefühle sowie die vielen Schichten des Bewusstseins gelenkt werden können. In körperlicher Hinsicht stärkt sie das Wasserelement und tut Blase und Nieren gut.
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Gedanken-Management
Die Fingerspitzen sind eng mit dem Gehirn verbunden. Reibt man diese bewusst, regt dies das Gehirn einerseits an, beruhigt es aber andererseits auch. Reiben Sie deshalb zunächst einige Atemzüge lang die beiden Daumen aneinander, danach die Zeigefinger, danach die anderen Finger. Wichtig ist, dass Sie die Auflagenflächen dabei wirklich spüren. Legen Sie danach alle Fingerspitzen aneinander und verstärken bzw. vermindern Sie den Druck mit jedem Atemzug.
Diese Mudra synchronisiert die rechte mit der linken Gehirnhälfte: rechts, wo unsere Erinnerungen gespeichert werden, und links, wo die Logik und das detaillierte Denken stecken. Im Ayurveda wird diese Mudra auch für eine verbesserte Atemkapazität eingesetzt.
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