Interview mit Simone Thomalla Ich lasse mich nicht anbaggern!
Simone Thomalla wird im Sonntagsfilm „Für immer Frühling“ vom Landtierarzt umschwärmt. Mit AMICA sprach der Männertraum über Flirt-Flops, sexy Jogginghosen und Tochter Sophia.
Text: Veronika Schaller
Egal welchen Mann in welchem Alter Sie nach Simone Thomalla fragen. „Heiß!“ wird sein Urteil lauten. Ihre verführerische Ausstrahlung belegte jüngst eine Umfrage des Seitensprungportals „Firstaffair.de“. Die meisten User würden am liebsten mit der 46-Jährigen fremdgehen.Attraktivität in Kombination mit Riesentalent – kein Wunder, dass Simone Thomalla gleich nach ihrem Abitur für den Film entdeckt wurde. Seit 2008 spielt sie die Leipziger „Tatort“-Kommissarin Eva Saalfeld. Am Sonntagabend aber tauscht die Schauspielerin Schusswaffe gegen Mistgabel: In „Für immer Frühling“ hilft sie auf einem Bauernhof den Kindern einer krebskranken Frau, verliebt sich in das bayerische Voralpenland und den Tierarzt.
Mit AMICA Online redet sie über Probleme mit ihrer eigenen Tochter Sophia, ihr Bedürnis nach dem Leben in der Stadt und natürlich: Männer! AMICA Online: Frau Thomalla, werden Sie oft angeflirtet?
Simone Thomalla: Ja, ich glaube ich habe eine freundliche Aura. Aber es liegt im Rahmen des Erträglichen. Ich kann das ganz gut handlen.
Wie gehen Sie damit um, wenn es jemand so offensiv und hartnäckig betreibt, wie ihr Kollege Marco Girnth im Film?
Das lasse ich gar nicht zu. Weil ich es hasse, derart angebaggert zu werden.
Sie weisen jeden Mann gleich ab?
Nicht direkt, aber ich signalisiere ihm sehr deutlich, ob seine Versuche Sinn machen oder nicht. Ich kann sehr nett und lustig sein, oder eben nicht. Welche Männer haben keine Chancen?
Wenn einer seinen Porscheschlüssel auf den Tisch wirft, kann er gleich wieder gehen. Blender und Möchtegerns finde ich schrecklich. Umgekehrt mag ich Männer, die sind wie sie sind und nicht vorspielen mehr zu sein. Humor ist auch sehr wichtig.
Sie haben einmal von dem Harmoniebedürfnis ihres 20 Jahre jüngeren Partners Silvio Heinevetter geschwärmt. Hat er sie so rumgekriegt?
Nein, diese tolle Charaktereigenschaft habe ich erst nach einer längeren Zeit kennen gelernt. Beim ersten Zusammentreffen war „nur“ eine große Sympathie da.
Und was halten Sie wirklich von „gucken erlaubt, anfassen nicht“?
Wenig. Wer jedem Rock hinterhersieht, hat keine Klasse. Im Film geht es auch um Probleme mit pubertierenden Mädchen. Kennen Sie das von ihrer eigenen Tochter?
Im Gegenteil, Sophia und ich waren schon immer extrem eng miteinander verbunden, und eine trotzige Pubertät blieb bei ihr zum Glück aus. Kleine Auseinandersetzungen hatten wir erst später.
Was lief schief?
Ich hatte Probleme mit der Abnabelung. Als meine Tochter nach dem Abitur in die USA wollte, habe ich kalte Füße bekommen. Sie ist dann zwar „nur“ nach Bochum gegangen um Schauspiel zu studieren, aber das war hart genug für mich.
Wie finden Sie es, dass die heute 21-jährige Sophia in Ihre Fußstapfen tritt?
Da habe ich gemischte Gefühle. Weil ich die negativen Seiten des Berufs kenne. Anfangs konnte ich meine Tochter noch überall hin mitnehmen. Aber nach der Einschulung ging das leider nicht mehr. In den vielen, fremden Hotelzimmern war ich außerdem oft einsam.
Das ist wohl der Preis für Glamour.
Mag sein, aber über einen roten Teppich zu laufen, ist mir nicht so wichtig. Das Leben fängt da an, wo die Tür für alle anderen zugeht. Ab und zu macht es aber natürlich Spaß, Prinzessin zu spielen.
© Brauer/Hörzu
Simone Thomalla bei der „Goldenen Kamera“, in einem Kleid von Guido Maria Kretschmer.
In Nana Kuckuck, Anna von Griesheim oder Guido Maria Kretschmar gefalle ich mir am besten. Generell mag ich es gerne schlicht. Obwohl ich wegen eines weiten, pinkfarbenen Dresses von Guido bei der Verleihung der Goldenen Kamera gerügt und als „schwanger“ bezeichnet wurde.
Sie lesen solche Kritiken?
Ja, das bekomme ich schon mit. Aber schlimmer sind die oft falschen Berichterstattungen über mein Privatleben. Ob man mein Kleid schön findet oder nicht, ist mir egal.
In welchem Kleidungsstück fühlen Sie sich sexy?
Mein Sex-Appeal hat nichts mit Kleidung, sondern nur mit meiner Stimmung zu tun. Ich kann mich auch im Jogginganzug sexy fühlen!
Wie ziehen Sie sich privat an?
Sehr unaufgeregt. Wobei ich sportliche Stücke gerne mit eleganten mixe. Wie heute zum Beispiel Jeans-Shorts mit Tunika, Pilotenbrille und hohen Pumps. Den Jeans-Overall aus dem Film fand ich übrigens so gut, dass ich ihn gekauft habe.
© ZDF/Olaf Raymond Benold
Ich sage nur meine Meinung, wenn sie mich direkt darum bittet. Zum Erwachsenwerden gehört schließlich auch, dass man eigene Erfahrungen macht. So lange sie einen nicht „killen“, stärken sie.
Haben die Dreharbeiten bei Ihnen eigentlich Lust auf das Landleben gemacht?
Nein, ich brauche die Stadt! Das Land mag schön sein, aber in Berlin wohnen Freunde, Kollegen, meine Eltern. Ich liebe es zum Beispiel, am Gendarmenmarkt zu sitzen. Und, dass die Geschichte an jeder Ecke hängt – auch meine persönliche. Ich bin in Potsdam zur Schule gegangen. „Für immer Frühling“ mit Simone Thomalla läuft am Sonntag, den 19. Juni 2011, um 20.15 Uhr im ZDF.
Wölfchen
| 17.01.2012, 19:11
Simone Herzensdame der Männer
Gern würde ich diese tolle Frau auch einmal kennen lernen, ihr bei einem guten Essen und einem Glas Rotwein tief in die Augen schauen und Ihr sagen das ich Sie über alles mag, kein anbaggern sondern nur Sympatiebekundung und vieleicht ein bischen mehr privaten Smalltork, den niemand etwas angeht, weil ich verschwiegen sein kann.
Gern würde ich diese tolle Frau auch einmal kennen lernen, ihr bei einem guten Essen und einem Glas Rotwein tief in die Augen schauen und Ihr sagen das ich Sie über alles mag, kein anbaggern sondern nur Sympatiebekundung und vieleicht ein bischen mehr privaten Smalltork, den niemand etwas angeht, weil ich verschwiegen sein kann.











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