Die Ex-Partnerin"Lass uns Freunde bleiben"

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Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage geben 44 Prozent der befragten Männer an, dass sie noch mit mindestens einer Ex-Partnerin befreundet sind, obwohl sie nicht mehr Bett und Tisch teilen. Man telefoniert, geht gemeinsam was trinken oder trifft sich auch bei ihr zu Hause. Genau hier fangen für die Neue die Probleme an: Wenn der Freund mit seiner Ex telefoniert oder sie zufällig trifft, sind die beiden einander noch so beängstigend vertraut. Wenn sie vom Cappuccino einen Milchbart hat, lächelt er versonnen, und sie weiß ganz genau, warum. Kein Wunder, dass die Neue bei so viel blindem Verständnis auf die Ex reagiert wie der Stier aufs rote Tuch.

Dabei hat es ja auch Vorteile, wenn ein Mann in Sachen Liebe und Sex schon Erfahrungen gesammelt hat. Er weiß einigermaßen, wie man Brüste anfassen sollte, wie wichtig Romantik ist, wie Frauen ticken. Trotzdem ist man der Ex nur selten dankbar dafür, dass sie dem Liebsten ein paar Tricks beigebracht hat, von denen man selbst profitiert, und dass sie ihn zu dem gemacht hat, den man liebt. Stattdessen pflegt man seine Antipathien gegen die Vorgängerinnen. Gegen die eine zum Beispiel, die so viel Geld für ihre Schuhsucht ausgegeben hat, dass er sich jetzt hartnäckig weigert, mit zum Shoppen zu kommen. Oder gegen die andere, die ihm beim Abschied ihre rote Schlafcouch überlassen hat, die immer noch im Arbeitszimmer steht und von der er sich einfach nicht trennen will.

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"Lass uns Freunde bleiben"