AphrodisiakaSo wirken sie

© photodisc

Wer nach dem Sushi-Essen plötzlich unbändige Lust auf Sex verspürt, braucht sich nicht zu wundern. Denn die obligatorische Ingwer-Beilage hat es in sich: Die exotische Wurzel wirkt nicht nur belebend, sondern macht den Mann empfindsam und zärtlich, während sie bei Frauen für erotische Höhenflüge sorgt.

Nicht nur in ihrer Wirkung auf die Geschlechter unterscheiden sich Aphrodisiaka, die einzelnen Mittelchen haben auch ganz besondere Auswirkungen auf den Körper: Die einen fördern die Durchblutung und machen die Haut dadurch sensibler, andere spenden durch ihren konzentrierten Eiweißgehalt anregende Kraft. Wieder andere, wie zum Beispiel Cayennepfeffer und Zimt, bewirken nach dem Genuss eine leichte Irritation des Genitalbereichs, die sich als wohliges Kribbeln bemerkbar macht.

Wer ein wahres Feuerwerk der Lüste entzünden will, muss allerdings weiter als in die heimische Küche blicken: das angeblich stärkste Liebesmittel findet man in Afrika. Yohimbin, aus der Wurzel des gleichnamigen Baumes, soll in Windeseile ein unzähmbares Verlangen auslösen. Da es von Buschmännern auch als Rauschmittel benutzt wird, sollte man bei der Verwendung jedoch sparsam vorgehen.