Welche Kombi passt?Krebs

Krebs & Krebs
Die wissen genau, wie der andere geht, wie sie ihn nehmen oder wo sie ihn treffen könnten. Weil sie es gern friedlich haben, wählt man den sozialen Schonwaschgang. Der eine weiß intuitiv, was der andere gerade sagen oder machen will. Klingt nach totaler Harmonie und problemfreier Zone, ist es aber nicht immer: Beide wollen Anführer sein, beide sind karrierebewusst und genießen es, wenn man sich im Büro nach ihnen richtet. Diese Revierkämpfe werden nicht offen, sondern unterschwellig ausgetragen. Die anderen Kollegen kriegen lange nicht mit, worum es geht, sie spüren nur die unangenehm dicke Luft.

Krebs & Löwe
Entweder gibt der Löwe den großen Anführer oder den Bettvorleger. Der Krebs bewundert ihn für Ersteres und ordnet sich unter, eine Zeit lang jedenfalls. Dann aber will er selbst auch mal Boss sein und vorbei ist es mit der problemlosen Arbeitsteilung. Wenn der Löwe eher aus der phlegmatischen Bettvorlegerabteilung ist, wird der Krebs den Schein wahren, dem Löwen ab und zu über den Kopf streicheln und ansonsten machen, was er für richtig hält. Was dem Krebs gut tut, ist der Löwe-Optimismus, was dem Löwen gefällt, ist die Fürsorglichkeit des Krebses. Womit er nicht umgehen kann, ist die diffizile Krebs-Stimmungslage.

Krebs & Jungfrau
Nützliche Verbindung: Beide ergänzen sich reibungslos. Die Jungfrau hält den Krebs mit ihrer Nüchernheit in der Balance, der Krebs bringt der Jungfrau bei, andere Menschen nicht nur nach Funktion und Nützlichkeit zu beurteilen, sondern auch mal Infos über den persönlichen Hintergrund einzuholen. Beide gehen ihre Aufgaben ganz unterschiedlich an – als Team sind sie eine gute Variante des Themas Kopf & Bauch. Weil die Jungfrau gern in der zweiten Reihe steht, weckt sie auch nicht das Konkurrenzverhalten des Krebses. Das beruhigt ihn, es geht friedlich zu. Keiner muss dem anderen etwas beweisen.

Krebs & Waage
Zarte Gemeinschaft: Sie mögen sich, denn beide sind psychisch die rohen Eier des Kosmos: Sie sind mental recht filigran und leiden unter Stimmungsschwankungen. Daher erkennen sie im anderen eine verwandte Seele und verhalten sich entsprechend vorsichtig. Mit dem schnellen Wegarbeiten haben sie es nicht so, manches wird dafür aber besonders liebevoll erledigt. Man macht sich viele Gedanken um das, was man tut. Die Waage allerdings ist auch in Berufsbeziehungen distanzierter als der Krebs, was sich wohltuend auf Problem- und Sachbezogenheit auswirkt.

Krebs & Skorpion
Hart und zart: Der eine hat den Biss, den der andere gern hätte: Der Skorpion bringt seine Entschlossenheit ein, die vom Krebs in sozial verträgliche Form gebracht wird. Beide haben eine gemeinsame Gefühlsebene, brauchen nicht viele Worte und Erklärungen – sie greifen wie ein Räderwerk ineinander. Der Krebs kann zu Höchstform auflaufen und sich entfalten, weil er einen starken Partner im Kreuz hat, während der Skorpion sich hinter verschlossenen Türen auch mal schwach zeigen kann und Fehler machen darf. Dann tröstet der Krebs und gemeinsam wird die Patsche ausgebügelt. Manche Skorpione quälen gern kleine Krebse. Ein bisschen jedenfalls. Sich wehren hilft!

Krebs & Schütze
Psychologisches Trainingslager. Der Schütze fährt mit Vollgas, der Krebs bremst. Was der Schütze denkt, muss raus. Sofort. Was der Krebs denkt, sagt er noch lange nicht, lässt es den andern aber spüren. Mit solcher psychologischer Spitzenhäkelei ist der Schütze überfordert (wenn Krebs was will, soll er es doch sagen). Das sollte er tatsächlich, nur so kommen die beiden zusammen. Der Schütze kann lernen, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen, was ihm nur ansatzweise gelingen wird. Deswegen finden sich beide zwar nett, aber irgendwie anstrengend, weil der Krebs immer den Eindruck hat, für den Schützen verantwortlich zu sein, und der sich wiederum zu sehr gegängelt fühlt.

Krebs & Steinbock
Totale Gegensätze. Der Steinbock ist sachlich und wird vom Krebs als distanziert empfunden. Der Krebs ist gefühlvoll und sozial orientiert und wird vom Steinbock als Emotionsbündel empfunden. Möglichkeit 1: Die beiden respektieren ihre Unterschiedlichkeit und finden eine Arbeitsteilung, die ihren jeweiligen Fähigkeiten entspricht. Der Steinbock sorgt für Strukturiertheit und Stabilität, der Krebs bringt emotionale Intelligenz und Kreativität ein – was für eine Erfolgskombi! Möglichkeit 2: Die beiden erleben sich als Antimaterie.

Krebs & Wassermann
Merkwürdigerweise mögen sich diese so unterschiedlichen Zeichen. Der Wassermann hat einen derart hohen Unterhaltungsfaktor, dass der Krebs ihm einiges nachsieht. Man geht charmant und freundlich miteinander um (jedem das seine). Beide haben eine eigenwillige Logik, sind phantasievoll und kapriziös. Wenn sie es schaffen, Spielregeln auszuhandeln, mit denen sie leben können, hat dieses Team viel Spaß bei der Arbeit (vor allem kreativ). Kann aber auch sein, dass Sprunghaftigkeit, Unzuverlässigkeit und Distanziertheit des Wassermanns das zarte Nervenkostüm des Krebses frühzeitig verschleißen.

Krebs & Fische
Achtung, Gefühlsfalle. Beide sind hochemotionale Zeichen, die im Job immer wieder mit der als rau und hart empfundenen Welt zu kämpfen haben. Sollten beide auf dem Die-Welt-ist-schlecht-Trip sein, ziehen sie sich gegenseitig runter. Wahrscheinlicher ist, dass der Krebs zu Höchstform aufläuft und besser an seine innere Stärke kommt, weil er den kleinen Fisch ja bemuttern muss. Der wiederum passt sich gern an und so kommen diese beiden bestens miteinander aus. Mit allem Praktischen, Schnellen, Effizienten tun sie sich schwer, dafür sind sie Königinnen der Intuition und des Einfühlungsvermögens. Und sorgen dafür, dass nicht nur die Ratio-Kollegen das Sagen haben.