Die Kunst des Kuschelns Frisch verwickelt
Es ist besser als Sex. Und unglaublich intim: Kuscheln. Das jedenfalls findet Rob Grader. Der Herz-Experte stellt uns in seinem Buch „Das Kuschelsutra“ die schönsten Verschlingungen vor.
Text: Kerstin Kotlar
© Schwarzkopf Verlag/ Leela Corman
Außerdem gibt es Koseformen für jede Temperatur. Denn „Eis am Stiel“ ist die heiße Sommernachtsvariante, quasi ein Mini-Knuddeln. Dabei genügt die leichte Berührung der Hände während die Partner nebeneinander im Bett liegen. Die Geste sagt: „Ich bin auch in der größten Not für dich da.“
Herzens-Angelegenheiten
Inniger umschlungen ist das Paar bei „68 ½“ – das lässt die Zahl schon vermuten. Jeder legt den Kopf auf die Knie des anderen. Damit haben beide ein bequemes Kissen und die Hände frei zum Streicheln und Kraulen. Jetzt heißt es: verwöhnen und verwöhnen lassen. Und die Überdosis Glückshormone genießen – die ist auch ganz bestimmt nicht schädlich.Oder wie wäre es mal mit dem „Gäbelchen“? „Löffeln“ kennt ja jeder – dann einfach Gesicht zueinander drehen, Beine ineinander flechten und drücken. So liefert Grader zu jeder der 48 Kuschelsutra-Stellungen Tipps und amüsante Beschreibungen, die der Schmuse-Experte nach den Plätzen der Zweisamkeit aufteilt.
Orte für Knuddel-Einlagen gibt es drinnen wie draußen: Es geht von Bettgeflüster über Couch-Kuscheleien bis zum Kuscheln in der Öffentlichkeit. Da könnte es allerdings vorkommen, dass neidische Blicke das intime Vergnügen beeinträchtigen. Aber die Alltagstauglichkeit von „Klettverschluss“ und „Sich fallen lassen“ können Sie bei so viel Inspiration ganz einfach selbst testen. Und wenn Sie nach so ausgiebiger Kuschelei doch die Lust überkommt: Von „68 ½“ ist es ja nicht mehr weit zur „69“.
Buch-Tipp
Titel: Das Kuschelsutra – Eine liebevolle Hommage an die ZärtlichkeitAutor: Rob Grader, Illustrationen von Leela Corman
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2008, www.schwarzkopf-schwarzkopf.de
Preis: 12,90 Euro










powered by plista




