Sex-StudieSo liebt die Welt

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Öfters mal was Neues?
Was bringt die Libido am meisten in Schwung? Sinnliche Massagen, Pornographie, erotische Dessous rangieren ganz oben bei den bevorzugtenLiebesspielereien. Rollenspiele, Telefonsex und Fesselspiele sind dagegen nicht jedermanns Sache. Die Anzahl von Praktiken, die angewendet werden, variiert hierbei von Land zu Land erheblich. Die Griechen stellen sich mit durchschnittlich sechs Praktiken als sehr abwechslungsreich heraus, in Nigeria (1,8) und Japan (2,6) beschränkt man sich auf weniger. Für die Deutschen sind knapp fünf (4,8) unterschiedliche Praktiken die Regel.

Abwechslungsreich
Es gibt große Unterschiede weltweit bei der Bewertung der Abwechslung im Sexualleben: 68 Prozent der Nigerianer und der Mexikaner bewerten ihr Sexleben als abwechslungsreich (laut erster Studienwelle ist der Sex in diesen beiden Ländern auch am aufregendsten), aber nur knapp jeder zehnte Japaner (9 Prozent). Auch die Franzosen (41 Prozent) rangieren am unteren Ende der Skala. In Deutschland ist nur jeder Zweite der Meinung, genügend Abwechslung zu bekommen, sowohl Frauen als auch Männer.

Wunsch und Wirklichkeit
Aktiver und passiver Oralverkehr (jeweils 71 Prozent) gehört nach Vaginalverkehr (87 Prozent) zum Standardprogramm gelebter Sexualität. Auch was das Ausleben sexueller Fantasien oder das Tragen von Reizwäsche anbelangt, sind wir Deutschen sehr aufgeschlossen! Ein Drittel der Deutschen, davon mehrheitlich Frauen, träumt von sinnlichen Partnermassagen.

Gesprächsbedarf
Rund 44 Prozent der Deutschen trauen sich nicht, ihrem Partner ihre sexuellen Wünsche zu offenbaren. Am offensten, was ihre geheimen Wünsche anbelangt, sind die Mexikaner (80 Prozent), gefolgt von den Griechen (76 Prozent), den Indern und Spaniern (je 74 Prozent). Die Briten (49 Prozent) sind die wortkargsten in Europa und die Japaner (21 Prozent) die Schüchternsten auf der Welt. Für 62 Prozent der deutschen Männer ist es kein Problem, über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Deutsche Frauen haben dagegen nur zu 53 Prozent den Mut zu sagen, was sie wirklich wollen.

Wiederholungstäter
Obwohl knapp zwei Drittel aller weltweit Befragten wöchentlich Sex haben, ist das für 65 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen nicht oft genug – sie erwarten einfach mehr. Am zufriedensten mit der Anzahl ihrer Schäferstündchen sind die Nigerianer (58 Prozent), wobei sie es beileibe nicht am Häufigsten tun (84 Mal pro Jahr). Von den Helenen sind lediglich 47 Prozent mit der Häufigkeit ihres Liebesspiels glücklich, und das trotz Platz Nummer Eins, was die Aktivität betrifft (164 Mal im Jahr!). Bei den Japanern hat dagegen nicht einmal jeder Fünfte (14 Prozent) so häufig Sex, wie er gerne will.

Zum Greifen nah
Auf den meisten Nachttischen weltweit liegen Kondome: 59 Prozent der Befragten haben ein Präservativ griffbereit. Auf Platz zwei liegt pornographisches Material (47 Prozent). In Russland bringen sich sogar 71 Prozent mit erotischem Material in Stimmung. Massage Öl (35 Prozent) und Gleitgel (33 Prozent) nutzt jeder Dritte mindestens gelegentlich. Auch in Deutschland liegt Gleitgel in jedem dritten Schlafzimmer (32 Prozent) und mehr als ein Drittel besitzt bereits einen Vibrator.

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