Gut im BettEine erotische To-Do-Liste

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Manchmal fände ich eine Sexfee praktisch. Die – pluff – dafür sorgt, dass all unsere erotischen Wünsche in Erfüllung gehen. Weil aber keine in Sicht ist, muss man darüber reden. Was ich hiermit, sicherlich stellvertretend für viele andere Männer, gern tue.

Ein kleines bisschen mehr Einsatz, bitte!

Es gibt nichts Gutes, außer der Mann tut es. Leider. 30 Jahre nach der Gründung von „Emma“ legen die meisten Frauen überall sonst, aber nicht im Bett Wert auf Gleichberechtigung. Sie lassen sich lieber vom Partner beglücken, statt selbst aktiv zu werden (abgesehen von „Emma“-Leserinnen vielleicht, dieses Vergnügen hatte ich aber noch nicht). Hat ja auch nur Vorteile: Wer liegt und genießt, kommt nicht ins Schwitzen und weiß schon beim Sex, wem der Schwarze Peter gebührt, wenn der Genuss nicht vollkommen war. Aber wehe, ein Mann macht es sich auf dem Laken bequem und verschränkt die Hände hinter dem Kopf. Undenkbar, absolutes Pascha-Gehabe – und ab sofort mein ganz persönliches Motto. Ich dreh den, sorry, Spieß jetzt mal um und leg mich schon mal hin.

Verführen statt vorführen

Natürlich kann man Männer zum Sex überreden – allerdings mit Sex, nicht mit Unterwäsche. Kaum etwas wird so überschätzt wie die Wirkung von Lingerie auf Männer.

Sicher: Auch ich finde eine Frau in La Perla heißer als in lachsfarbener Baumwolle. Aber wenn ich zum Sex überredet werden muss (zugegeben, kommt selten vor, aber ich habe eben nicht immer Lust darauf, die im wahrsten Sinne des Wortes treibende Kraft zu sein), helfen auch Spitzendessous nicht – sondern höchstens Handgreiflichkeiten.

Bitte notieren: Frauen dürfen und sollen bitte einen Mann jederzeit und möglichst oft beim Fernsehen oder was auch immer unterbrechen. Und zur Sache kommen. Aber: Verzichten Sie auf einen ausgedehnten Striptease. So etwas erregt zwar jeden Mann, allerdings nur im Table-Dance-Club und selten zu Hause.

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Eine erotische To-Do-Liste