Experte zu Sylvie van der Vaart und Guillaume Zarka„Sexdetails gehören nicht in die Öffentlichkeit“

© S.Brauer
Als das Paar noch kuschelnd durch Paris schlenderte, schien es, als hätte Sylvie van der Vaart in Guillaume Zarka neuen Halt gefunden. Anfang des Jahres war ihre Ehe mit Rafael van der Vaart zerbrochen, kurz darauf fand dieser sich in den Armen ihrer besten Freundin Sabia Boulahrouz. Doch die Romanze mit dem Franzosen hielt nur vier Monate. Bereits im Juli gingen die beiden wieder getrennte Wege. Darüber ist die 35-Jährige jetzt sehr froh. Die Schlammschlacht ist in vollem Gange.

Der Auslöser? Zarka plauderte im Magazin „Closer“ Details zu ihrem Kennenlernen aus - unter anderem, dass sie sich sehr schnell sehr nahe gekommen seinen.

Ein absolutes No-go, wie Paartherapeut Friedhelm Schwiderski erklärt. „Intime Details gehören definitiv nicht in die Öffentlichkeit. Derjenige setzt sich selbst in ein schlechtes Licht, weil er das Vertrauen, das zwischen den Partnern vorhanden war, bricht“, sagt der Beziehungsexperte im Gespräch mit AMICA Online.

Dass Ex-Partner so etwas trotzdem tun, liege daran, dass eine Trennung immer ein schmerzhafter Prozess sei. „Solche Aussagen, wie über intime Details, werden immer aus einem verletzten Zustand heraus getroffen“, sagt Schwiderski. In der Regel könnten Außenstehende das allerdings richtig einschätzen. Wenn jemand nach einer Trennung das Bedürfnis habe, spezielle Ereignisse oder Sexpraktiken zu verarbeiten, könnte die beste Freundin oder der beste Freund eine Anlaufstelle sein, „wenn sicher ist, dass es nicht weitergetragen wird“.

Mit dem Neuen über den Ex sprechen?

Sylvie van der Vaarts Bikini-Paradies
Sylvie van der Vaart_Hunkemöller
Ist der Ex einmal abgehakt und eine neue Liebe gefunden, stellt sich für manchen die Frage: Wie offen soll ich über den Verflossenen sprechen? „Ob man Details zum Liebesleben seines Ex in einer neuen Partnerschaft erzählt, hängt davon ab, wie offen die Beziehung ist“, sagt der Psychotherapeut. Wichtig sei es, dass der oder die Neue die Aussagen relativieren könne. Schwiderski gibt allerdings zu bedenken: „Trotzdem sollten wir vorsichtig damit umgehen und bedenken, dass es auch zu Irritationen führen kann. Möglicherweise wird sogar die Vertrauensbasis gestört, wenn die neue Liebe befürchten muss, dass ihre sexuellen Vorlieben später ebenso ausgeplaudert werden.“  Eigentlich empfehle es sich, sich auf die neue Beziehung zu konzentrieren und die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Sylvie van der Vaart rät der Paartherapeut, genau wie allen Frauen in einer ähnlichen Situation: „Die Betroffenen sollten solchen Äußerungen keine große Bedeutung schenken und gar nicht darauf reagieren.“ Sie sollte gar keine Energie mehr darauf verwenden. Am besten sei es, diese Situationen wie schlechtes Wetter zu betrachten, das sich auch wieder verziehe. Somit ist die schöne Niederländerin auf einem guten Weg. In der „Bild“-Zeitung sagte van der Vaart: „Ich werde mich nicht auf das gleiche Niveau begeben. Schrecklich, dass es solche Menschen gibt.“

Dass der Ex sich nun via Twitter für die Zitate aus dem Interview entschuldigt, sorgt jedenfalls nicht dafür, dass die schmutzigen Details schnell wieder in Vergessenheit geraten.



keko
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