Sex-SpielzeugDer kleine aber feine Unterschied

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Mit etwas Einfühlungsvermögen ist dem Mann aber leicht klarzumachen, dass man ihn nicht eintauschen wird, solange er sich als liebevoller, feinfühliger Liebhaber bewährt. Ein Vibrator gibt einem kein Gefühl der Sicherheit, und kuscheln kann man mit ihm auch nicht.

Es schadet sicher nicht, den Partner an der Auswahl des neuen Spielzeugs zu beteiligen: Damit wird es auch zu seinem Abenteuer, er fühlt sich weniger unzulänglich. Und die meisten Männer haben doch technisches Geschick.

Manche Leute verwechseln übrigens Dildos und Vibratoren. Vibratoren werden für ihre summenden Eigenschaften geschätzt und eher im Außengebrauch eingesetzt.

Dildos dagegen sind penisförmig und werden auch wie solche genutzt. Das ist günstig, wenn beispielsweise der Penis des Partners nicht ganz so ist, wie Geist und Körper ihn sich wünschen, man seinen Partner aber aus solchen Gründen nicht einfach austauschen möchte („A Good Man is Hard to Find“, wie schon Flannery O’Connor wusste).

Auch wenn Sextoys heute aussehen wie Designobjekte, gilt bei ihrer Lagerung doch Diskretion: in kleinen Samtbeuteln oder hübschen Schachteln fern von den Augen Unbeteiligter. Sie wollen doch nicht, das ihr kleiner Sohn das Ding für ein schnurrendes Jedi-Schwert hält und damit strahlend den Postboten begrüßt.

Bei Flugreisen müssen Sie bedenken, dass Vibratoren auf einem Röntgenbild wie kleine Sprengköpfe aussehen können. Es kann passieren, dass Sie aufgefordert werden, Koffer, Handtasche oder Laptop-Case zu öffnen. Allerdings wird kein Mitarbeiter des Flughafenpersonals Sie dazu auffordern, Auskunft darüber zu geben, was Ihr Vibrator zum Explodieren bringt.

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Der kleine aber feine Unterschied