Sex-Spielzeug Good Vibrations
Im Umgang mit Sex-Spielzeug gelten Diskretion und technisches Geschick als oberstes Gebot.
Text: Katharina von der Leyen
© AMICA Online
Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen, wobei man doch bedenken sollte, dass es Sexspielzeuge mittlerweile seit langer Zeit gibt. Durch glühende Reden darüber wirkt man nicht so sehr lässig und aufgeklärt, man zieht vielmehr den Verdacht auf sich, Novize auf diesem Gebiet zu sein, oder outet sich als Verbalerotiker.
Bei aller Begeisterung sollte man außerdem bedenken, dass es durchaus Menschen gibt, die derlei Gerätschaften nicht benutzen möchten, und denen sollte das missionarische Drängen der Enthusiasten erspart bleiben.
Als Geschenk eignen sich Sex-Spielsachen nur bedingt: Sie jemand anderem zu schenken, ist ähnlich gefährlich wie Parfüm. Nur, weil man selbst beispielsweise Vanilleduft liebt, will ja nicht jeder wie Pudding riechen.
Es ist auch unpassend, sie an die Sekretärin zu verschenken, weil die immer so verspannt wirkt. Ebenso wenig eignen sie sich als Mitbringsel für ein befreundetes Paar, selbst wenn die eine Hälfte kürzlich erwähnte, es liefe im Bett nicht mehr so gut.
Mehr zum Thema:
Wer sich trotzdem geniert, kann die Diskretion des Internets nutzen. Die Sachen werden dann in neutral verpackten Kartons mit neutral klingendem Absender direkt an Ihre Tür gebracht, no questions asked.
Wenn man seinen Liebsten mit Sex-Spielsachen konfrontieren möchte, ist Sensibilität gefragt: Die meisten Männer haben kein Problem damit und finden es sogar unerhört aufregend.
Manche allerdings sorgen sich, dass ihre Frau über ergonomisch ideal geformten Vibratoren oder Dildos vielleicht das Interesse am lebendigen Vergleichsmodell verliert.
Tatsächlich läuft der Vibrator auch noch lange nachdem der Mann getan hat, was er konnte, und von einem Dildo mit Erektionsschwierigkeiten habe ich auch noch nie gehört.
Im Artikel blättern
1
Good Vibrations








powered by plista




