HandlesenLebens-Linien

Handlesen, da denken viele zuerst an alte Frauen mit Kopftüchern, die Seereisen oder dunkle Fremde in Handlinien zu erkennen meinen – und damit leichtgläubigen Kundinnen das Geld aus der Tasche ziehen. Dabei ist Handlesen viel mehr als das.

Genau genommen gibt es zwei Handlese-Arten: Chirologie und Chiromantie. Bei der „klassischen“ Wahrsagerei, der Chiromantie, wird aus den Linien abgeleitet, wann im Leben einschneidende Ereignisse anstehen. Alles Hokuspokus, sagt die Wissenschaft. Denn was uns in unserem Leben widerfährt, entscheiden allein wir selbst.

Die etwas seriösere Variante der Handlesekunst ist die Chirologie: Hierbei schließt man von den Händen auf den Charakter eines Menschen. „Die Hand gleicht der Seele“, wusste schon Aristoteles. Und tatsächlich haben Forscher herausgefunden, dass sich aus Handform, Fingerlänge & Co. bestimmte Eigenschaften ableiten lassen.