LiebeskummerMännerkummer – Frauenkummer

Eine Umfrage im Rahmen einer Dissertation zum Thema Liebeskummer hat erstaunliche Ergebnisse über das unterschiedliche Leiden der Geschlechter geliefert:

– 60 Prozent der Frauen, aber nur halb so viele Männer fühlen sich durch eine Trennung existenziell bedroht.

– Nur 30 Prozent der Männer, aber 93 Prozent der Frauen sprechen mit anderen über ihren Liebeskummer.

– Männer können immer besser Gefühle zeigen: 90 Prozent der Männer geben zu, aus Liebeskummer schon einmal geweint zu haben. Das sind 65 Prozent mehr als in einer ähnlichen Studie, die Anfang der 70er-Jahre durchgeführt wurde.

– Frauen stecken Liebeskummer besser weg: Bei 47 Prozent löst eine Trennung einen Mangel an Lebenslust aus, das Gleiche ist bei 70 Prozent der Männer der Fall.

– Ganze 47 Prozent der Männer denken nach einer Trennung sogar an Selbstmord, bei den Frauen tun das nur 27 Prozent.

– Physisch wirkt sich Liebeskummer bei Männern und Frauen ähnlich aus: Rund 70 Prozent beiden Geschlechts leiden nach einer Trennung unter Appetitmangel, Magen-Darm-Problemen und Gewichtsverlust.

Fazit

Frauen sind besser in der Lage, Liebeskummer zu verarbeiten, auch wenn sie ihn zunächst als schlimmer empfinden. Während Männer sich nach außen hin cool und unbeeindruckt geben, allen Schmerz also in sich hineintragen, sind Frauen besser darin, sich das Leid von der Seele zu reden und fremde Hilfe zu suchen. Bei Männern baut sich dagegen oft ein innerer Druck auf. Wenn dieser zu stark wird, kann es plötzlich zu einer explosionsartigen Entladung des Schmerzes kommen, die oft sehr gefährlich ist. Die Flucht in den Alkohol ist eine ebenso häufige Form von extremem Liebeskummer wie Aggressionen, Psychoterror und Selbstzerstörungswut.