Löffelchen-Schläfer glücklicher?Das verrät Ihre Schlafposition über Ihre Beziehung

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Gesicht oder Po? Was drehen Sie Ihrem Partner im Schlaf zu? 42 Prozent der Paare schlafen Rücken an Rücken, nur vier Prozent wenden sich einander zu. Wer ist glücklicher? Das hat eine neue Studie herausgefunden, die sich mit den verschiedenen Schlafstellungen beschäftigt hat und damit, was die über den Glückszustand der Beziehung aussagen.

Positionsvergleich

- Rücken an Rücken schlafen 42 Prozent: Glücksindex 91 Prozent, wenn sich die Rücken berühren; 74 Prozent, wenn Abstand bleibt.

- Gesicht in die gleiche Richtung gedreht schlafen 31 Prozent: Glücksindex 91 Prozent, wenn sich das Paar berührt; 76 Prozent, wenn kein Kontakt vorhanden ist.

- Gesicht zu Gesicht schlafen vier Prozent: Glücksindex liegt bei 55 Prozent.

[kein Linktext vorhanden]Wie Schlafstellungen und Beziehungsglück zusammenhängen

Auf die Berührung kommt es also an. Das fand der Psychologe Richard Wiseman in seiner Untersuchung heraus, die er auf dem Edinburgh International Science Festival vorstellte. „94 Prozent der Paare, die über Nacht miteinander Kontakt haben, waren glücklich mit ihrer Beziehung“, resümierte Wiseman. „Verglichen mit nur 68 Prozent, die sich nicht berühren.“ Befragt hat der Schlafspezialist der Universität Hertfordshire dafür 1100 Personen zu ihren bevorzugten Schlafpositionen und ließ sie außerdem ihre Persönlichkeit und die Qualität ihrer Beziehung einschätzen.

Zweiter wichtiger Faktor ist der Abstand. Partner, die weniger als 2,5 Zentimeter zwischen sich lassen, haben eine größere Chance zusammen glücklich zu sein, als diejenigen, die mehr als 76 Zentimeter Abstand halten. Das sind allerdings nur zwei Prozent der Befragten. Zwölf Prozent dagegen schlafen ganz eng beieinander.

Extrovertierte und Introvertierte

Nicht nur über die Qualität der Beziehung sagt die Schlafstellung etwas aus, sondern auch über die Persönlichkeit. Richard Wiseman stützte seine Studie auf Untersuchungen des Psychiaters Samuel Dunkell. Dieser fand heraus, dass Menschen, die in der Embryo-Stellung schlafen, häufig unentschieden, ängstlich und kritikempfindlich sind. Diejenigen in der halbfötalen Position, also nur mit hochgezogenen Knien, sind seinen Erkenntnissen zufolge kompromissfähig und tendieren nicht zu Extremen. Die „königliche“ Position, flach auf dem Rücken, nehmen selbstbewusste, offene und sensationssuchende Typen ein. Dagegen stellten sich Bauchschläfer als unnachgiebig und perfektionistisch heraus.

In Anlehnung an Dunkells Erkenntnisse hat die aktuelle Studie nun herausgefunden, dass Extrovertierte die Nacht näher an ihren Partnern verbringen. Kreative Typen schlafen tendenziell eher auf ihrer linken Seite. Professor Wiseman, der auch das Buch „Night School“ zum Thema Schlafforschung geschrieben hat, sagte, dass die Zahl derjenigen, die sich im Schlaf berühren „auf 45 Prozent unter den Extrovertierten stieg“.

 

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