UnvergönntTrotzdem geht es ohne

Das hebt zwar kurz die Laune, aber ändern tut es nichts: Neid ist destruktiv, weil er eigentlich keine Veränderung will. Weder eine Veränderung der Verhältnisse noch eine Veränderung bei sich selbst, wie Erich Fromm sie fordert: etwas tun, um besser mit sich klarzukommen. Sich selbst lieben, um andere nicht hassen zu müssen. Und das geht nur, indem man ein Leben lang versucht, der Mensch zu werden, der man ist, nicht ein anderer, der es vermeintlich besser hat. Die eigenen Potenziale herauszufinden und damit glücklich zu werden, das hält den Neid in produktiven Grenzen.

Und schließlich ist es ja durchaus möglich, dass es in einem steckt, einen Kaviar fressenden Mops zu haben oder ein Leihcollier zu tragen oder ein Superstar zu sein. Das findet sich dann schon.