Neue Beziehungs-Umfrage Was Männer an Frauen besonders nervt

 

Sag doch einfach, was du willst! Indirekte weibliche Kommunikation macht Männer wahnsinnig. Eine neue Umfrage verrät, welche Frauen-Eigenschaften den Liebsten sonst noch nerven.
Text: Kerstin Kotlar
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"Tom hat seine Freundin übrigens letztes Wochenende mit einem Candlelight-Dinner überrascht!“, „Guck mal, das Armband in der Zeitschrift finde ich schön!“ – Aussagen wie diese nehmen die meisten Männer in der Regel zur Kenntnis. Und damit gut. Dass ihre Liebste das als Wunsch für einen eigenen romantischen Abend oder als Anspielung auf ein mögliches Weihnachtsgeschenk meinen könnte, kommt selten an. Denn Männer sind einfach nur genervt, wenn ihre Partnerin nicht konkret sagt, was sie meint. Das ergab eine aktuelle Umfrage von ElitePartner, an der mehr als 1500 Männer teilnahmen. Mit 74 Prozent lag diese Tatsache an der Spitze der nervigsten Frauen-Eigenschaften.

„Männer drücken meist direkt aus, was sie wollen“, erläuterte Lisa Fischbach das Ergebnis. „Frauen neigen zu blumigeren Umschreibungen, die oft indirekt bleiben.“ Dieses unterschiedliche Kommunikationsverhalten sei auch der Hauptgrund für Beziehungsstreitigkeiten. Sie erklärte weiter, dass Männer am besten auf schlichte, sachliche Ansagen reagierten.
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Ach, ich habe nichts zum Anziehen! Diese Aussage können 25 Prozent der Männer überhaupt nicht verstehen.

Sprechen Sie männlich!

Ganz oben auf der der Nerv-Skala rangiert auch „Wenn sie mich ewig warten lässt“. Da werden 49 Prozent der Männer missmutig. Dicht gefolgt wird dieser Punkt von „Wenn sie meine Sachen umräumt und ich sie nicht mehr finde“. Das reizt 45 Prozent der Befragten. Dass Frauen vor dem vollen Kleiderschrank sagen, sie hätten nichts zum Anziehen ist für ein Viertel der Partner völlig unverständlich. Womit gleich die nächste nervige Eigenschaft zur Sprache kommt. 20 Prozent der Männer können es nämlich gar nicht leiden, wenn sie zum Shoppen gezwungen werden.

Und auch der Beziehungsalltag birgt so seine Tücken. „Warum macht der das? Wo kommt der jetzt her?“ sind sehr ungeliebte Fragen beim Filmgucken (17 Prozent). Ebenso wie die nach dem Sex: „Was denkst du“ (15 Prozent). Außerdem stört es zehn Prozent der Partner, wenn ihre Liebste langsam Auto fährt und lange zum Einparken braucht.

Damit wenigstens die Weihnachtszeit möglichst stressfrei über die Bühne geht, hat Lisa Fischbach noch einen Tipp für die Frauen: „Männern fällt es leichter, deutliche Appelle wie ´Holst Du bitte die Ente aus dem Ofen´ zu verstehen. Da sie darin geübt sind, strengt es Männer an, aus indirekten Botschaften den wahren Kern herauszuhören. Für Frauen ist es daher empfehlenswert, manchmal einen männlichen Sprachcode zu verwenden, wenn sie schnell ans Ziel kommen wollen.“

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wauz (o/ )  |  13.12.2011, 14:26
Mädels, es ist so
Wer es nicht glauben mag, kann es in den Werken der amerikanischen Linguistin Deborah Tannen nachlesen. Nebenbei: die Bücher sind nicht nur lehrreich, sondern auch witzig. Und außerdem: mit Männern kann man diskutieren. Auf direkte Aussagen wie "Ich mag jetzt ein Eis!" kann die Antwort durchaus auch lauten: "Schatz, wir haben nur noch Chips an Naschzeugs, aber vielleicht finden wir noch Zutaten für einen Pudding!" Er wird dann sagen: "Die Chips tub's auch/Pudding wär ok/Lass uns zur Tanke fahren/Lass stecken, so wichtig ist's nun auch nicht!" Wichtig ist nur, dass das Gespräch die Sachebene nicht verlässt. Ein Fhler wäre die Antwort: "Wie kannst du nur nachts um halb eins Eis essen wollen!"
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