Unbezahlbare Ratschläge Sex mit dem eigenen Mann
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Beim Abendessen sage ich ihm, dass ich es nicht mit meiner neuen Aufgabe als Frau vereinbaren kann weiterzuarbeiten. „Dr. Laura sagt, ich muss mich ganz dir widmen.“ Aber die Hypothek, wendet er ein. Ich lese ihm aus „Proper Care“ vor: Natürlich kann man von einem Einkommen leben. Niemand muss viermal die Woche essen gehen oder sieben Handys haben.“ Er zweifelt. Ich versuche, ihn durch euphorischen Sex zu überzeugen.
Jeden Tag chatte ich jetzt auf der Dr.-Laura-Website mit anderen Dr.-Laura-Fans, die nützliche Tricks verraten, wie man Männer glücklich macht. Jennifer führt Buch über ihren Zyklus, damit sie an PMS-Tagen vorsichtshalber die Klappe hält. Sue guckt keine Seifenopern mehr, „weil die doch bloß unrealistische Erwartungen an die Liebe wecken“. Auf Partys sagt sie immer was Nettes über ihren Mann, und zwar laut genug, dass er es hören kann. Linda sucht „täglich nach Wegen, wie ich ein Segen für meinen Mann sein kann“. Und Jessica schreibt ganz richtig, „wenn man bereit ist, Aa von Babyhintern zu wischen, Erbrochenes von Autositzen zu kratzen und Schnodder von Kindernasen zu putzen, kann doch wohl auch von einem erwartet werden, Sex mit dem eigenen Mann zu haben“.
Die Ratschläge sind unbezahlbar: „Er hat so unheimlich süße Haare am Hintern“, sage ich jetzt gern auf Partys, so laut, dass er es hören kann. Wenn mir gerade nichts einfällt, greife ich zu bewährten Sätzen von Dr. Laura: Er hilft mir mit seiner Stärke durch mein Leben. Neuerdings bleibt er lieber mit mir zu Hause.
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