Schutzengel mit Bad-Boy-CharmeWarum Promi-Damen ihre Bodyguards lieben

von AMICA Online
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© Twitter/ Heidi Klum

Seit vier Jahren ist er der Mann an Heidi Klums Seite, wenn es brenzlig wird. Aktuelle Klum_Urlaub_DailyMail - Klum mit Leibwächter vom Sardinien-Urlaub des Klum-Clans zeigen deutlich, dass sich Heidis Bodyguard Martin Kristen inzwischen nicht nur um die körperliche Unversehrtheit der 39-Jährigen kümmert. Er sorgt auch dafür, dass Heidis Luxus-Körper ausreichend Sonnenschutz genießt, von lästigen Verspannungen befreit wird und insgesamt genügend liebevolle Zuwendung erfährt.

© dpa / ARD Degeto

Hoffnungslose Romantikerinnen mögen bei diesen Bildern von der alten Leinwandschnulze mit Whitney Houston und Kevin Costner träumen und von der Liebe jenseits aller Verpflichtungen oder irdischen Schranken schmachten. Aber die Beziehung zwischen dem starken Bodyguard und seiner schutzbedürftigen Klientin war schon im Film nicht möglich, aber endete wenigstens noch mit einem leidenschaftlichen Abschiedskuss am Flughafen.

Im echten Leben der Promi-Damen entscheiden sich solche Konstellationen meistens vor Gericht. Heidis Noch-Ehemann Seal geht schon mal in Angriffsstellung und deutete gegenüber der Celebrity-Seite „TMZ.com“ an, dass die Affäre mit dem Bodyguard der Trennungsgrund mit Heidi gewesen sei. „Von ihm hätte ich nichts anderes erwartet. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass Heidi mehr Klasse gezeigt und gewartet hätte, bis wir getrennt sind, ehe sie mit einer Hilfskraft ins Bett steigt“, sagte er in einem Video. Inzwischen hat er seine harten Worte relativiert und auch den Vorwurf, Heidi hätte ihn schon in der Beziehung betrogen, zurück genommen.

„TMZ.com“ schreibt unter Berufung auf Klums engem Kreis, dass ihr Verhältnis zu dem Bodyguard „streng professionell“ gewesen sei, während sie mit Seal zusammen war. Nach der Trennung sei das Verhältnis zu ihrem Bodyguard Martin Kristen aber „sehr eng“ geworden. Mittlerweile sei die Beziehung zu ihrem Leibwächter „undefiniert“, wie sie ihren Freunden anvertraut haben soll.

© Reuters
Ein Herz für Angestellte in Monaco

Heidi Klum wäre nicht die erste Prominente, die dem Charme des treuen Bad-Boy erliegt. Bekanntestes Beispiel mit einer Vorliebe für die eigenen Angestellten ist Prinzessin Stéphanie von Monaco. 1995 heiratete sie ihren damaligen Personenschützer Daniel Ducruet und bekam zwei Kinder von ihm. Die Ehe scheiterte nach nur einem Jahr, nachdem Ducruet für einen ausgewachsenen Skandal sorgte. Er ließ sich am Pool bei einem Flirt mit einer nackten belgischen Stripperin fotografieren, der ausgerechnet von Paparazzi eingefädelt wurde.

Nach der Scheidung suchte Stéphanie wieder Zuflucht in den starken Armen ihres neuen Leibwächters. 1998 wurde Stéphanies uneheliche Tochter Camille Marie Kelly geboren, deren Vater der Bodyguard Jean-Raymond Gottlieb ist. Die Beziehung war wieder nur von kurzer Dauer, doch sorgte dafür, dass sie bei den Grimaldis endgültig zur Persona non grata erklärt wurde. Auch ein Palastkellner und ein Gärtner sollen Gerüchten zufolge zu ihren Liebhabern gehört haben.

Psychologin Paula Müller von der Online-Dating-Plattform Better Date - Better Date weiß um die spezielle Beziehung der Promi-Damen und ihrer der Bodyguards: „Zum einen verbringen beide sehr viel Zeit miteinander. Zum anderen verkörpert der Bodyguard von Frauen hoch geschätzte Eigenschaften: Er sorgt für Schutz und Sicherheit. Er sorgt sich um sie, er passt gut auf sie auf. Er fühlt sich in ihrer Gegenwart männlich und stark. Wenn sich die beiden dann auch äußerlich attraktiv finden, kann der Funke schnell überspringen“, sagt die Beziehungsexpertin im Interview mit AMICA Online.

© Reuters
Drei Jahre Ehe – lebenslang zahlen

Da lassen sich nicht nur Topmodels und Prinzessinnen gerne in die Arme ihrer Bodyguards fallen. Auch Pop-Sängerinnen haben offenbar gerne einen starken Mann an ihrer Seite, der sie nicht nur vor Attentätern oder wildgewordenen Fans, sondern auch vor nächtlicher Einsamkeit bewahrt. Leider scheint auch diese Konstellation nicht für die Ewigkeit bestimmt.

Nach nur drei Jahren scheiterte die Ehe von Sängerin Anastacia mit ihrem einstigen Bodyguard Wayne Newton. Was mit einer gemeinsamen Tour begann und in einer Märchenhochzeit in Mexiko gipfelte, endete in „unüberwindbaren Differenzen“ und Gerüchten von unverschämt hohen Unterhaltsansprüchen von Seiten des ehemaligen Beschützers.

Dass man besser Distanz zum eigenen Personal hält, davon könnte auch Pop-Sternchen und Skandalnudel Britney Spears ein Liedchen singen. Nach der gescheiterten Turbo-Ehe mit ihrem ehemaligen Background-Tänzer Kevin Federline, suchte sie Schutz bei ihrem Leibwächter Fernando Flores. Ob die beiden eine Affäre hatten, bleibt ungeklärt.

Viel mehr Interesse erregte sowieso ein Gerichtsprozess im Jahr 2011. Flores hatte Spears wegen sexueller Belästigung angezeigt, weil die Sängerin angeblich ständig nackt vor ihm herumlief und wiederholt Annäherungsversuche startete. Und Flores sparte bei seinen detaillierten Schilderungen keine peinliche Marotte der Sängerin aus: So soll sie ungeniert vor ihren Bodyguards in der Nase gepopelt und gefurzt sowie tagelang keine Dusche und keine Zahnbürste gesehen haben.

© Reuters
Kevin Federline setzte nach der Scheidung von Britney Spears auch deutlich Speck an.
Arbeit macht Liebe

Vielleicht lassen sich Britneys Annäherungsversuche auch auf ihren Monatszyklus zurückführen. „Die Partnerwahlkriterien scheinen auch vom weiblichen Zyklus abhängig zu sein“, sagt die Expertin. „Während des Eisprungs wird der Bad-Boy als attraktiver empfunden. Während der restlichen Tage wird eher Ausschau nach dem beschützenden, treuen Vatertyp gehalten.“ So betrachtet sei der Bodyguard immer eine ganz gute Chance.

Jeder vierte lernt seinen Partner übrigens via Schule, Ausbildung und Arbeit kennen, besagt die repräsentative „pairfam“-Studie vier deutscher Universitäten. Und trotz all der Negativbeispiele, sieht Psychologin Paula Müller auch Vorteile darin, mit seinem Partner beruflich zusammen zu arbeiten. „Der Arbeitskontext ermöglicht tiefgreifende Einblicke in die Persönlichkeit des anderen. Man weiß also genau, worauf man sich einlässt.“

Sogar Beziehungen, in denen ein Partner eine vermeintlich höhere Position bekleidet, wie bei Heidi und ihrem Leibwächter, könnten funktionieren. „Obwohl die meisten Männer es nicht mögen, wenn die Partnerin mehr Geld verdient als sie selbst und die meisten Frauen ein solches Setting auch nicht wünschen, gibt es Paare, in deren Beziehung genau diese Konstellation den besonderen Kick ausmacht. Zudem ist er ihr Bodyguard – eine Rolle, die ja nur so vor Männlichkeit sprüht! Das gleicht möglicherweise in puncto ‚Sexiness‘ vorhandene Einkommensunterschiede aus.“

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