SehnsuchtEine eigene Bar

© Image Source

Alex Pazelt, 32

Man kann sein ganzes Leben den gleichen Job machen. Kann ja auch ganz schön sein. Oder man kann sich selbst seinen idealen Arbeitsplatz schaffen und glücklich werden.

Neben dem Schauspiel- und Ethnologiestudium habe ich immer schon in Bars gejobbt. Ich bin einfach gern Gastgeberin. Dann arbeitete ich im Marketing und dachte: Das ist der Job fürs Leben. Es kam anders. Ich bin nach Hamburg gegangen – der Liebe wegen.

Plötzlich hatte ich wieder Sehnsucht nach einer Bar. Fünf Jahre lang stand ich am Tresen diverser Clubs. Bis ich Dagmar traf. Nächtelang malten wir uns unsere eigene Bar aus. Wir liehen uns Geld und mieteten einen ehemaligen Puff in der Nähe der Reeperbahn.

Neun Monate lang, wie bei einem Kind, renovierten wir alles selbst. Bei der Einrichtung und dem Lichtdesign halfen Freunde. Es hat sich gelohnt. Die Eröffnung war ein rauschendes Fest. Das „Better Days Project“ ist mein Traumarbeitsplatz.