Sex-FrustRaus aus der Sackgasse

© © Royalty-Free/CORBIS

Unromantisch, aber wirksam: Tricks aus dem Handbuch von Paartherapeuten:

1. Darüber reden
Vermeidungsstrategien machen nicht glücklich – und bringen verlorene Leidenschaft nicht zurück. Es hilft alles nichts: Wenn der Sex langweilig geworden ist, muss man darüber reden. Ohne Vorwürfe, ohne Dramatisierungen, ohne Scham. Die Folge: Sie nehmen einander wieder als zwei Menschen wahr, denen ernsthaft etwas aneinander liegt.

2. Sexpause
Seltsam, aber wahr: Kein Sex hilft, den Sex wieder prickelnd zu machen. Beschließen Sie, zwei bis drei Monate nicht miteinander zu schlafen. Küssen, flirten, kuscheln ist erlaubt. So werden Sie den Leistungsdruck los. Und während der Sexpause wächst ganz von selbst das Begehren wieder.

3. Sex nach Termin
Paare haben das Problem, dass Sex so leicht erhältlich ist: Der andere ist immer da, morgen ist auch noch eine Nacht. Also beginnt man zu verschieben. Der Ausweg: Sie beschließen, einmal pro Woche Sex nach Termin zu haben. Das hört sich unromantisch an, stellt sich aber schnell als sexy heraus: Denn nun haben Sie wieder Sexdates, auf die Sie sich freuen wie früher, als Sie noch nicht jede Nacht geteilt haben.

4. Sex-Deals
Routine-Sex besteht oft aus Kompromissen: Er macht, wovon er denkt, dass Sie es mögen; Sie nehmen, was Sie kriegen, obwohl es ein wenig langweilig ist. Aus dieser Falle kann man sich befreien, indem man gemeinsam beschließt, egoistischer zu werden: Bei Ihren Sexdates geht es abwechselnd einmal nur um Ihre, beim nächsten Mal nur um seine Bedürfnisse. Der Deal: Jeder erfüllt des anderen Wünsche. Nebeneffekt: Sie lernen, offen über Ihre Bedürfnisse zu sprechen.