Ist Kim wie Samantha?Sex and New York

© Schwarzkopf & Schwarzkopf

Kann man in New York also eher guten Sex finden?
Für sexuelle Erfüllung muss man mutig und mit sich im Reinen sein, seine Sexualität erforschen und den richtigen Partner finden. Das kann in jeder Stadt glücken.

Verwechseln Männer Sie manchmal mit Samantha?
Ja, ich sehe ihr ja auch verdammt ähnlich. Manche Männer, die zu viel trinken, grabschen mich an und sagen: „Du hast die tollsten Brüste, die ich je gesehen habe. Ich will deinen Körper.“ Ich bin eben eine Sex-Ikone. Wie Mae West. Ich befinde mich also in guter Gesellschaft.

Wie landet man bei Ihnen?
Ein Blick, ein Lächeln, ein Hallo. Wenn ich dann etwas spüre, bin ich auch zu einem Drink bereit.

Sie haben mal gesagt, Ihr Sexleben sei erfüllter als das von Samantha?
Samantha war nur so aktiv, weil sie vor Gefühlen Angst hatte. Ich möchte reifere Beziehungen führen, mehr von mir preisgeben. Ohne diese Zutaten gibt es nämlich keinen richtig guten Sex.

Haben Sie einen Freund?
Seit über einem Jahr bin ich mit einem 26-jährigen Koch aus Toronto liiert.

Stört Sie der Altersunterschied?
Am Anfang schon. Aber dann fiel mir Joan Collins ein, die oft dasselbe gefragt wurde. Ihre Antwort lautete: „Wenn er stirbt, dann stirbt er eben …“

Freut es Sie eigentlich, wenn Britney Spears sagt, sie hätte durch Ihr Buch „Satisfaction: Die Kunst des weiblichen Orgasmus“ Fellatio gelernt?
Das ist bizarr, weil es in dem Buch ausschließlich um den weiblichen Orgasmus geht. Vielleicht hat sie es doch nicht ganz verstanden. Aber Sie hat ja noch Zeit.

Sie werden nächstes Jahr 50. Macht Ihnen das Angst?
Die Alternative wäre, nicht 50 zu werden, also zu sterben. Oder sich zu grämen. Ich denke nicht in Zahlen – es sei denn, ich stehe auf der Waage.

2
Sex and New York