Die zehn Regeln1. Sexy: Was ist das überhaupt?

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So eine Frage ist wie ein Rorschach-Test: Die Antwort verrät nichts über den Tintenklecks, aber alles über die Persönlichkeit dessen, der ihn deutet. Der Psychologe Hans Eysenck hat eine erotische Frau mal bündig so definiert: „nicht männlich“. Attraktion, so seine Theorie, beruht auf den Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Die Körperteile, die sich am meisten vom männlichen Körper unterscheiden, sind am erregendsten, und je größer die Unterschiede (wir denken hier mal kurz an Pamela Anderson), desto besser.

Schöne Theorie. Wir glauben sie nur nicht. Wir kennen genug brettflache Rollkragenträgerinnen, die das Gegenteil beweisen. Wir glauben: Sexiness ist eine Haltung. Eine Frage der Einstellung, des Selbstvertrauens, des Vergnügens an sich selbst, am Leben und an anderen Menschen. Sexy sein hat nichts mit der Länge der Haare, der Kürze des Rocks und der Höhe der Absätze zu tun. Aber viel mit der Breite des Lächelns und der Größe des Herzens. Wir glauben: Echte Sexiness ist anstrengungslos. Absichtslos. Hat nichts mit Schuften, nichts mit Leiden und schon gar nichts mit Perfektion zu tun. Cameron Diaz: sexy. Victoria Beckham: neeee.