So lieben die DeutschenUmfrage zum Liebesspiel: Im Osten viel Sexpartner

© Colourbox.de
Im Osten gehen alle nackt baden? Keineswegs. Dass die FKK-Kultur inzwischen ein Klischee ist, hat eine Studie der Hochschule Merseburg dieses Jahr herausgefunden. Mehr als die Hälfte der ostdeutschen Jugendlichen lehnt das textilfreie Baden rundweg ab. Nur 16 Prozent waren es direkt nach der Wende. Zum Tag der Deutschen Einheit hat sich Joyclub damit beschäftigt, wie unterschiedlich es in ost- und westdeutschen Betten zugeht.

Wie abwechslungsreich lieben es die Deutschen in Sachen Partner? Welche Unterschiede ließen sich in Ost und West feststellen? Die Erotikplattform hat dazu 5000 ihrer Mitglieder befragt. Die pikanten Enthüllungen? Sowohl in den östlichen als auch in westlichen Bundesländern wechseln die Deutschen gerne mal ihren Sexualpartner.

Knapp die Hälfte aller Befragten jeglicher sexueller Orientierung trieb das Liebesspiel bereits mit vier bis 20 verschiedenen Partnern. „Etwas mehr Aktivität zeigt sich dann doch im Osten“, lautet das Ergebnis der Umfrage. „In Mecklenburg-Vorpommern (20 Prozent), Thüringen (21 Prozent) und Berlin (21 Prozent) sind 21 bis 30 verschiedene Bettgeschichten keine Seltenheit.“ So lieben sich diese östlichen Bundesländer an die Spitze der Wechselfreudigen  - im Bundesdurchschnitt haben nämlich 16 Prozent der Teilnehmer 21 bis 30 verschiedene Sexpartner.

Ruhig und dynamisch – so soll sich Ihr Partner nach der Energiemassage fühlen. Sie stimuliert den Körper, denn bei der Tantra-Massage geht es darum die Sinne zu wecken. Nicole Bailey erklärt wie’s funktioniert.Besonders abwechslungsreich geht es in der Hauptstadt zur Sache: Unter den befragten Berliner Mitgliedern gaben 18 Prozent mehr als 60 Liebesspielpartner an (Bundesdurchschnitt: 13 Prozent). Insofern hat sich haben sich die Ostdeutschen nach oben geschlafen. Denn vor drei Jahren hatten die Westdeutschen noch mehr Abwechslung. „Damals gaben 37 Prozent an, ‚mehr als 20‘ Sexpartner gehabt zu haben und nur 28 Prozent der Befragten aus Ostdeutschland überschritten die ‚20er-Marke‘“, heißt es in der Pressemitteilung.

Etwas ruhiger in Sachen Partnerwechsel geht es nach der aktuellen Untersuchung in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Saarland zu. Auf Null bis drei Sexpartner kamen gut acht Prozent Bewohner der ersteren. Im Saarland sind es sieben Prozent.  Ähnlich beständig geht es in Baden-Württemberg, Sachsen (je 7,8 Prozent) und Rheinland-Pfalz (7,5 Prozent) zu.

 

Hier die Ergebnisse im Überblick:

Frage: „Wie viele Sexualpartner hattest du schon?“

 

Beständige Deutsche: 0 bis 3 Sexualpartner, gefiltert nach Bundesländern

• 11,1 Prozent - Saarland

• 8,1 Prozent - Niedersachsen

• 7,9 Prozent - Nordrhein-Westfalen

• 7,8 Prozent - Baden-Württemberg; Sachsen

• 7,5 Prozent - Rheinland-Pfalz

• 7,0 Prozent - Thüringen; Brandenburg

• 6,9 Prozent - Hessen

• 6,2 Prozent - Bayern

• 5,8 Prozent - Schleswig-Holstein

• 5,4 Prozent - Mecklenburg-Vorpommern

• 5,1 Prozent - Sachsen-Anhalt

• 4,9 Prozent - Berlin

• 3,8 Prozent - Bremen

• 3,7 Prozent - Hamburg

 

Wechselhafte Deutsche: mehr als 60 Sexualpartner, gefiltert nach Bundesländern

• 18,2 Prozent - Berlin

• 16,1 Prozent - Mecklenburg-Vorpommern; Baden-Württemberg

• 14,9 Prozent - Hamburg;

• 13,6 Prozent - Nordrhein-Westfalen

• 13,1 Prozent - Rheinland-Pfalz

• 13,0 Prozent - Bayern

• 12,9 Prozent - Schleswig-Holstein

• 12,0 Prozent - Sachsen-Anhalt

• 11,9 Prozent - Hessen

• 11,7 Prozent - Sachsen

• 11,5 Prozent - Bremen

• 11,1 Prozent - Saarland

• 9,4 Prozent - Thüringen

• 9,3 Prozent - Niedersachsen

• 7,0 Prozent - Brandenburg