Flirt-Locations Lounge versus Kunstmesse

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Vorausgesetzt, er findet nicht in einer After-Work-Chill-out-Lounge statt. Denn welche Männer zieht eine Location an, die dafür bekannt ist, dass Frauen, die dort hingehen, meistens ziemlich easy zu kriegen sind? Weil sie nach der Arbeit geradewegs in die Lounge fahren (zu erkennen am Business-Outfit, bei dem ein Knopf mehr offen steht als im Büro) und in 30 Minuten auf nüchternen Magen drei Gläser Prosecco trinken.

Seit Beginn der Finanzkrise ist alles ein bisschen schlimmer geworden, männermäßig wenigstens. Denn viele Typen dürfen streng genommen gar nicht rein in die After-Work-Lounge. Weil es für sie kein After-Work mehr gibt, sondern nur noch After-Sozialamt. Da hat man den doppelten Schaden als Frau – der Verlust des Arbeitsplatzes soll ja bei vielen Männern auf die Potenz schlagen ...

Ein besserer Pick-up-Ort sind Kunstmessen. Das heißt, das waren sie die längste Zeit. Jetzt gilt es herauszufinden, ob die gebildeten, geschmackssicheren, gut verdienenden und oft geschiedenen Männer, die man auf der Art Basel, der Londoner Frieze oder der Armory Show New York sieht, weiter in der Verfassung oder Stimmung sind, um Kunst zu kaufen.
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Lounge versus Kunstmesse
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