Flirt-Locations Single-Treff de luxe

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Attraktiver Lover gesucht? Mark van Huisseling kennt die letzten Reservate des kultivierten und (finanziell) potenten Mannes – eins sogar mit Öko-Siegel. Und er verrät, wie man bei Flirt-Kandidaten Tops und Flops unterscheidet.
Text: Mark van Huisseling
© Colourbox.com
Ich habe einmal Gitta Saxx gefragt: „Wo lernt man gute Männer kennen?“ Ihre Antwort: „Ganz normal im Alltag, vielleicht beim Einkaufen im Biomarkt.“ Sie wird es wissen, dachte ich, sie war immerhin Playmate des Jahrhunderts. Und hakte sicherheitshalber nach: „Dort lernen Sie unter Umständen einen Liegerad fahrenden, gestrickte Socken tragenden Teilzeit-Geschichtslehrer kennen. Möchten Sie einen solchen Mann?“ – „Nein, aber einen, der sich auf bewusste Ernährung konzentriert und trotzdem auch Elegantes mag.“

Aufgepasst!
Ich glaube, Gitta S. lag nicht ganz richtig. Vermutlich ist diese „Gute Männer lernt man beim Einkaufen kennen“-Masche inzwischen so bekannt, dass Sie dort auch weniger gute Männer treffen. Männer, die nur so tun, als würden sie biologisch einkaufen.

Darum aufpassen: Ist etwas drin im Korb, geht er an die Kasse oder steht er nur zwischen den Gestellen wie ein Ladendetektiv, bevor es Überwachungskameras gab?

Fassen wir es so zusammen: Männer, die man im Biomarkt kennenlernt, können gute Männer sein. Falls nicht, hat man immerhin biologisch eingekauft. Und ist vielleicht Gitta Saxx begegnet, die einem Schönheitstipps gibt. Was vermutlich auch nicht schadet beim nächsten Männerkennenlern-Versuch.
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