Herzschmerz Glücklich getrennt

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Ex und hopp? Meist ist es nicht einfach mit einer Trennung fertig zu werden. Christina Basciano verrät die zehn besten Tipps, wie Sie mit dem Ende einer Beziehung umgehen.
Text: Kerstin Kotlar
© Aida Gey
Bei Männern geht es schneller. Nach ein bis drei Monaten lässt sich jeder Vierte wieder auf eine neue Beziehung ein. Das ergab eine aktuelle Studie des ElitePartner-Trendmonitor. 27 Prozent der Frauen dagegen knabbern sechs bis zwölf Monate – 38 Prozent sogar länger als ein Jahr – an der beendeten Beziehung.

„Frauen nehmen sich für die Trauerarbeit bewusst mehr Zeit und setzen sich intensiv mit diesen Gefühlen auseinander. Sie wollen für eine neue Liebe das Alte ganz verarbeiten“, erläutert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von „ElitePartner.de“ die Ergebnisse. „Männer stürzen sich dagegen schneller in etwas Neues und versuchen auf diese Weise den Trennungsschmerz zu verdrängen.“

Genau das Aufarbeiten der individuellen Gefühle ist besonders wichtig, wie auch Christina Basciano in ihrem Mutmachbuch „Trennungsschmerz – So gehen Sie mit dem Ende einer Beziehung besser um“ aufdröselt. Die Amerikanerin gründete nach der eigenen Scheidung die Organisation „Single again“ und hilft jetzt Betroffenen besser mit der Trennungskrise umzugehen. Diese persönlichen Anekdoten lockern ihren Ratgeber rund um die verschiedenen Phasen und Anregungen auf.

1. Seien Sie nett zu sich selbst
So schwer alles nach einer Trennung fällt, als erstes gilt es die Situation zu akzeptieren. Das heißt auch, dass Sie die Gefühle, die damit verbunden sind annehmen. Christina Basciano rät: „Seien Sie nett zu sich selbst“ und sagen sich „Was ich fühle und die Intensität meiner Gefühle sind völlig normal und in Ordnung.“
© Aida Gey
2. Gestehen Sie sich die Trauerphase zu
Wenn Sie eine Trennung hinter sich haben, ist es Ihr gutes Recht zu trauern. Zwar ist Ihr Partner nicht gestorben, aber es geht doch um den Tod eines Traums. Lassen Sie diese Phase zu, denn sie ist ein Teil des ganzen Verarbeitungsprozesses. „Auf die Trauer folgen Heilung, Erleichterung und schließlich Freiheit“, so Basciano.

3. Gehen Sie mit Ihrer Wut konstruktiv um
Für die Wut gilt ebenfalls: Dieses Gefühl ist absolut gerechtfertigt und verständlich. Deswegen dürfen Sie Wut zulassen, sollten gleichzeitig überlegen, wie Sie damit umgehen. „Sie müssen Wege finden Ihre Wut auszudrücken. Sie können Ihre Gefühle z.B. niederschreiben; ein Tagebuch kann hierbei sehr hilfreich sein“, empfiehlt Basciano. „ Malen und Zeichnen gelten ebenfalls als positive Formen des Selbstausdrucks.“ Sonst schlägt die Wut schnell in Verbitterung um.
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4. Wenn Sie Ihren Partner verlassen haben: Vergeben Sie sich
Zerbricht eine Beziehung, gilt das Mitgefühl meist in erster Linie dem oder der Verlassenen. Doch für denjenigen, der geht, ist der Schmerz mindestens genauso groß. Wenn Sie Ihren Partner verlassen haben, bringen Vorwürfe oder Schuldzuweisungen niemanden weiter. „Wir haben absolut keinen Fehler gemacht; wir haben lediglich unsere eigene Haut gerettet“, erklärt Basciano. Deswegen sollten Sie sich selbst vergeben.

5. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun
Wichtig für das angekratzte Selbstbewusstsein: gute Freunde und menschliche Nähe. „Lassen Sie sich von Ihrer Familie und Ihren Freunden in den Arm nehmen und genießen Sie die Anteilnahme“, rät die Trennungsberaterin. Ihnen können Sie auch genau sagen, was Sie jetzt für Sie gut ist. In guter Gesellschaft erkennen Sie, „dass andere Menschen Sie wertschätzen und lieben.“
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