Was Träume bedeutenDie Wahrheit liegt im Schlaf

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Das Leben ist wie ein Traum – kein Wunder! Denn der Mensch verschläft rund ein Drittel seines Lebens. Und während dieser Zeit träumen wir – die ganze Nacht über, auch wenn wir uns selten an unsere Träume erinnern können. Die buntesten und intensivsten Träume haben wir übrigens in den so genannten R.E.M.-Phasen, die nach den dann stattfindenden schnellen Augenbewegungen (Rapid Eye Movements) benannt sind.

Träume sind rätselhaft, verrückt, manchmal sogar beängstigend – und faszinieren die Menschen schon seit Jahrtausenden. In der Antike hielt man das Kopfkino sogar für Götterbotschaften. Heute wissen wir: Im Traum verarbeiten wir alltägliche Erlebnisse, Psycho-Stress, aber auch Kindheitserinnerungen und Ängste – eben alles, was uns tagsüber beschäftigt.

Als Väter der modernen Traumdeutung gelten Sigmund Freud und sein ehemaliger Schüler C. G. Jung. Ihre – vor 100 Jahren revolutionäre – Theorie: In unseren Träumen dringen unterbewusste Wünsche und Triebe in unser Bewusstsein vor.

Problem: Die Traumbotschaften sind als Symbole verschlüsselt! Sie müssen erst gedeutet, quasi „übersetzt“ werden. Das geht natürlich nie eins zu eins, denn jeder Mensch ist anders. Jung ist aber überzeugt, dass bestimmte Symbole für jeden Menschen einer Kulturgruppe das Gleiche bedeuten. Wir sagen Ihnen, wie Sie besser träumen, und stellen Ihnen die zehn häufigsten Traumsymbole und ihre Bedeutung vor.