Wien Schilder werden weiblich

 

Wien plant die totale Gleichberechtigung für Frauen und setzt auf unkonventionelle Methoden. Der neueste Coup ist ein geschlechtlicher Rollentausch auf öffentlichen Hinweisschildern.
© Stadt Wien
Künftig zeigen Ampeln und Fluchtweg-Schilder auch weibliche Figuren, während auf Hinweisschildern für Wickelstuben wiederum Männer die Windeln wechseln.

Der Geschlechterwechsel solle dazu dienen, „die unterschiedlichen Lebenssituationen von Männern und Frauen deutlich zu machen und für mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen“, sagte die für Frauenfragen zuständige Stadträtin, Sonja Wehsely, in Wien.

Der Tausch soll zunächst ausschließlich an öffentlichen Orten durchgeführt werden. So gibt es auf Fluchtweg-Schildern künftig auch Frauen mit wehenden Haaren, Rock und Damenstiefeln zu sehen. In U-Bahnen und Bussen sind bestimmte Sitzplätze künftig nicht nur für alte oder blinde Männer reserviert, sondern auch für Frauen.
Künftig zeigen Ampeln und Fluchtweg-Schilder auch weibliche Figuren, während auf Hinweisschildern für Wickelstuben wiederum Männer die Windeln wechseln.

Der Geschlechterwechsel solle dazu dienen, „die unterschiedlichen Lebenssituationen von Männern und Frauen deutlich zu machen und für mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen", sagte die für Frauenfragen zuständige Stadträtin, Sonja Wehsely, in Wien.
© Stadt Wien
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Auch auf Wiens Fahrrad- und Fußwegen sollen Männer und Frauen gleichermaßen beachtet werden. Baustellen- und Warnschilder könnten in Zukunft ebenfalls arbeitende Frauen oder Radlerinnen auf Damenrädern zeigen. Dafür müsste jedoch zuerst die Straßenverkehrsordnung geändert werden.
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