Wie die Deutschen Schluss machen „Ich liebe dich nicht mehr“ per SMS
Die Ehen der Wulffs und van der Vaarts sind gescheitert – beendet mit Sicherheit im persönlichen Gespräch. Viele Deutsche haben noch weniger Glück im Unglück: Sie werden schriftlich abserviert.
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Zu den Trennungsszenarien passt ein neuer Film von Matthias Schweighöfer, der am 7. Januar in Berlin Premiere feierte. In der „Schlussmacher“ übernimmt der Schauspieler die Rolle eines Beziehungsbeenders. Keine unrealistische Vorstellung, dass jemand hierfür professionelle Hilfe sucht. Schließlich gehört es zu den unangenehmsten Situationen im Leben, dem Partner von seinem Trennungswunsch zu erzählen.
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Auf unpersönlich-schriftlichem Weg – per E-Mail, SMS oder als Nachricht in einem sozialen Netzwerk oder Chat– bekam jeder Fünfte das Ende der gemeinsamen Zeit mitgeteilt. Dabei müssen Frauen häufiger derart schlechte Nachrichten „lesen“ (21 Prozent) als Männer (16 Prozent). Am Telefon wurden 14 Prozent der Umfrageteilnehmer abserviert. Bei anderen bedurfte es gar keiner Worte mehr. Vier Prozent erwischten ihren Partner beim Sex mit einer anderen Person.
Doch dass niemand verdient derart verletzt zu werden, weiß Eric Hegmann. „Beim Schluss machen gilt: Machen Sie es so, wie Sie selbst gern behandelt werden möchten“, empfiehlt der Parship-Single-Coach. „Auf keinen Fall sollten Sie ihren neuen Beziehungsstatus nur über ein soziales Netzwerk verkünden und das womöglich bevor Ihr Partner informiert wurde. Das ist nicht nur unfair, sondern lässt Sie auch Ihrem Freundeskreis sicher nicht als liebenswerte Person erscheinen.“


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