Michelle Obama: die starke First LadyLiebesbekundungen verhalfen Barack zum Wahlsieg

von AMICA Online Redakteurin
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Nach dem Wahlsieg 2012: Michelle Obama umarmt ihren Mann Barack

Barack Obama hat es noch einmal geschafft. Er ist als Präsident wiedergewählt, wird die USA weitere vier Jahre führen. In seiner Siegesrede bedankte er sich zunächst bei seinen Anhängern und dann wurde es richtig persönlich und emotional. Denn der 51-Jährige richtete seine Worte an seine Frau Michelle. „Ich wäre nicht der Mensch, der ich bin, hätte ich dich nicht vor 20 Jahren geheiratet“, sagte er ins Mikrofon unter dem Jubel der Demokraten in Chicago. „Ich liebe dich mehr als je zuvor“. Er weiß genau, dass sie einen entscheidenden Anteil an seinem Sieg hat, Medien berichteten im Vorfeld, der Wahlkampf werde dieses Mal zwischen den Gattinnen entschieden. Michelle Obama ist sogar beliebter als Barack selbst. 67 Prozent urteilten in einer Umfrage der „Washington Post“ positiv über sie, ihr Mann erzielte eine Zustimmung von 55 Prozent.

Dass sich die 48-Jährige stark für Kriegsveteranen einsetzt und im Kampf gegen Fettleibigkeit engagiert, rechneten ihr die Amerikaner hoch an. Bilder von ihr im eigenen, 100 Quadratmeter großen, Gemüsebeet des Weißen Hauses gingen um die Welt, ihr Gärtnerbuch wurde zum Bestseller. Und: Alle wollen die gleichen Kleider tragen, wie sie. Als Stilikone schaffte sie es auf das Cover der „Vogue“, wurde als neue Jackie Kennedy gefeiert. „Sie ist einfach elegant und hat einen wundervollen Geschmack“, schwärmte etwa Stephanie Solomon vom Luxuskaufhaus Bloomingdale’s.

Auch die jüngste Entwicklung ihrer Popularität würdigte Barack Obama nun in seiner Ansprache. Er erklärte: „Es macht mich stolz zu sehen, wie sich auch der Rest des Landes in dich verliebt hat.“ Insgesamt eine sehr rührende Liebeserklärung, aber nicht die erste zwischen den Eheleuten. Michelle Obama hatte Anfang September mit ähnlichen Liebesschwüren vorgelegt.

Mit einer flammenden Parteitagsrede setzte sie sich für ihren Mann ein. „Wenn mich die Leute fragen, ob das Weiße Haus meinen Ehemann verändert hat, kann ich ehrlich sagen, dass er, was seinen Charakter, seine Überzeugungen und sein Herz angeht, immer noch derselbe ist, in den ich mich vor so langer Zeit verliebt habe.“, sagte sie und legte noch einen drauf: „Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, aber heute liebe ich meinen Mann sogar mehr als vor vier Jahren … sogar mehr, als vor 23 Jahren, als wir uns begegnet sind.“

Dabei ist die im Arbeiterviertel von Chicago groß gewordene Michelle Obama weit mehr, als „nur“ die Ehefrau eines Präsidenten und Mutter der Teenager-Töchter Malia und Sasha. Sie arbeitete sich hoch, schaffte es an die Elite-Unis von Princeton und Harvard und bekam schließlich einen Job bei der renommierten Anwaltskanzlei „Sidley Austin“. Dort lernte sie Barack Obama kennen. Doch der musste sie erst von sich überzeugen, hat sie laut eigener Aussage mehrmals um ein Date gebeten. Schließlich sagte sie „ja“, steckte ihre Karriere bald zurück, um ihren Liebsten voll zu unterstützen.

Ihre Liebesbekundungen helfen dem Demokraten extrem, weil sie das Volk berühren. Im Wahlkampf 2008 sagte Michelle etwa: „Ich bin als Ehefrau gekommen, die ihren Mann liebt und überzeugt davon ist, dass er ein außergewöhnlicher Präsident sein wird.“ Barack bedankte sich bei ihr damals, nach seiner Wahl ins höchste Amt, so: „Ich würde hier heute Abend nicht stehen, ohne die eiserne Unterstützung meiner besten Freundin der letzten 16 Jahre, den Felsen unserer Familie, der Liebe meines Lebens, der nächsten First Lady der Nation – Michelle Obama!“ Sie ist jetzt die neue und alte First Lady und wird als diese wohl weiterhin begeistern.

Nach dem Wahlsieg - Die Siegesrede Obamas

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