Burn-out Das Ding namens DINS
Unser Tagesablauf ist voll gepackt – mit Notwendigem, aber auch Schönem. Es ist, als würde auf unseren privaten To-do-Listen der Sex immer weiter nach hinten wandern.
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Experten schon: DINS. Denn nach den Yuppies (Young urban professionals) in den Achtzigern und den Dinks (Double income no kids) der Neunziger wird die Generation des neuen Jahrtausends mit „Double income no sex“ umschrieben. Der Begriff beruht sogar auf wissenschaftlichen Studien. Forscher der Universität Chicago befragten beinahe 3500 Männer und Frauen (Singles und Paare) nach ihren Lebens- und Sexrhythmen. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem besser verdienende Paare im Job Gas geben und im Bett auf die Bremse drücken.
Bücher zum Thema wurden in den USA sofort Bestseller, homöopathische Medikamente, die versprechen, wieder Sex in die Ehe zu bringen, waren sofort ausverkauft. Allein die Pille „Avlimil“ verkaufte sich im ersten Monat nach der Markteinführung 200 000-mal. „Es ist nicht klar, ob die Anzahl der sexlosen Ehen zugenommen hat – oder ob jetzt einfach offener darüber gesprochen wird“, erklärt Therapeutin Michele Weiner Davis, Autorin von „The Sex-Starved Marriage“, dem Kultbuch zum Thema.
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