Sex im FreienRegeln und Gesetze

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Suchen Sie sich freundlicherweise einen Ort mit ein paar Büschen drum herum. Sex oberhalb der Baumgrenze ist völlig indiskutabel, Sex innerhalb eines 50-Meter-Radius um beliebte Touristenziele und/oder Wanderwege ebenfalls. Gottlob verhindern ja normalerweise Nutztiere wie Mücken und Bären das Schlimmste.

In der Stadt gelten dagegen andere Gesetze. Sex auf der Dachterrasse mit bestem Einblick von einem 150 Meter entfernt stehenden Hochhaus? Nur zu. Sie müssen sich keine Gedanken um jeden Hobbyastronomen mit einem 7x50-Fernglas machen. Dasselbe gilt für semi-öffentliche Orte wie Umkleidekabinen an adriatischen Stränden, Hütten im Hochgebirge und Autos auf verlassenen Waldparkplätzen.

Ein Sonderfall ist die Flugzeugtoilette, ein angesichts des knappen Raums und der hygienischen Umstände bizarrerweise mythischer Ort für Sex: Wenn Sie das so dringend von Ihrer Lebens-to-do-Liste streichen wollen, dann in Dreigottesnamen. Nichts allerdings ist unangenehmer als sich anschließend an der Warteschlange, die sich draußen gebildet hat, zurück auf den Sitz schleichen zu müssen.