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Aphrodisiaka sind Muntermacher für die Libido. Im Mittelalter als Hexentand verschrien, bekommen sie im Zeitalter von stressbedingten Lust- und Potenzproblemen neue Bedeutung. Sie sind nach Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe benannt.

Was wirkt? Die einen fördern die Durchblutung und machen die Haut sensibler, andere spenden durch ihren konzentrierten Eiweißgehalt anregende Kraft. Wieder andere, wie zum Beispiel Cayennepfeffer und Zimt, bewirken nach dem Genuss eine leichte Irritation des Genitalbereichs, die sich als wohliges Kribbeln bemerkbar macht. Ingwer wirkt nicht nur belebend, sondern macht den Mann empfindsam und zärtlich, während er bei Frauen für erotische Höhenflüge sorgt. Das stärkste Liebesmittel findet man in Afrika: Yohimbin, aus der Wurzel des gleichnamigen Baumes, soll in Windeseile ein unzähmbares Verlangen auslösen. Da es von Buschmännern auch als Rauschmittel benutzt wird, sollte man bei der Verwendung jedoch sparsam vorgehen.
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