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Gefährliche Form der Beschneidung: Aboriginies, die australischen Ureinwohner, schlitzten jungen Männern einige Wochen nach der Entfernung der Vorhaut den Penis auf. Dadurch spaltete sich teilweise die Harnröhre. Diese äußerst schmerzhafte Wunde brauchte mehrere Wochen, um abzuheilen. Während der Heilphase musste der Junge auf dem Rücken liegen, erhielt spezielles Essen und wurde von Frauen gepflegt. So versuchten sie, lebensbedrohliche Infektionen zu verhinden. Nach diesem Eingriff blieb der Penis erektionsfähig, war jedoch wesentlich breiter, so dass auch die Mädchen mit einem Schnitt in die Scheide behandelt werden mussten. Außerdem musste der Beschnittene sein Glied beim Urinieren, das wie bei Frauen im Hocken erfolgte, nach oben halten.
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