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S. 46/92
Nach Aussagen von Siegmund Freud ist die Libido eine spezifische sexuelle Triebkraft. Die Störung der Libido, also der Begierde nach körperlicher Liebe, hat laut Freud seelische Störungen zu Folge. Eine Libidostörung ist nicht zu verwechseln mit erektiler Dysfunktion. Bei der Erektionsstörung ist das Verlangen nach Sex vorhanden, doch der Mann kann körperlich nicht. Durch Schwangerschaft, Stress oder Krankheiten kann aber auch die Begierde verschwinden.