Lektion 4 Die richtige Strategie
Sie haben sein Interesse und seine Nummer. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.
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Wiegen Sie das Opfer in Sicherheit
Stellen Sie Fragen, hören Sie zu. Er ist der Star. „Bring das Gespräch mit einem Mann auf seine eigene Person und er wird dir stundenlang zuhören“ (wieder der teuflische Herr Disraeli).Keine Kritik, keine Witze auf seine Kosten (wir haben doch gesagt, es sei Arbeit), keine Erwähnung eigener Probleme. Schaffen Sie Vertrauen. Erwecken Sie den Eindruck, nichts anderes sein zu wollen als eine gute Freundin. Betonen Sie Gemeinsamkeiten: Menschen sind Narzissten; sie fühlen sich zu denen hingezogen, die ihnen am ähnlichsten sind.
Stiften Sie Verwirrung
Er dachte, Sie seien eine kühle Rationalistin mit trockenem Humor? Weinen Sie schluchzend in „Million Dollar Baby“. Er dachte, Sie seien ein herzensguter Mensch?Lassen Sie Ihre maliziöse Seite aufblitzen. Senden Sie widersprüchliche Signale. Je genauer er Sie kennen lernt, desto unvorhersehbarer werden Sie für ihn. Er wird anfangen, über Sie nachzudenken – schwups, schon sind Sie in seinem Kopf. Robert Greene: „Geben Sie sich so vieldeutig, dass er das sieht, was er sehen will.“
Halten Sie sich zurück
Viele Frauen begehen den Fehler, zu schnell zu viel zu erzählen. Unklug. Sie sollten lieber den Eindruck erwecken, Sie hätten etwas zu verbergen. Keine Lebensgeschichte beim ersten Date. Und beim dritten auch noch nicht. Und selbstverständlich sind Sie nicht so dumm, als Verführerin aufzutreten.„Wir Menschen ertragen kaum das Gefühl, dem Willen eines anderen unterworfen zu sein“, sagt Robert Greene. Wer den Verdacht hat, manipuliert zu werden, zieht sich zurück. „Wenn Sie in der Eröffnungsphase Ihr Opfer glauben lassen, es selbst mache den Anfang, haben Sie das Spiel schon gewonnen.“ Und zudem das Vergnügen, vom eigenen Opfer gejagt zu werden.







