BenimmregelnGuter Gast

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Neun Stil-Regeln für den Besuch bei lieben Menschen. Weil man ja gern wieder eingeladen werden möchte.

Wenn es draußen kalt ist, sucht man die warme Nähe von Freunden. Als Gast haben Sie die Verpflichtung, Ihren Aufenthalt so zu gestalten, dass die Gastgeber sich auch nach Ihrer Abreise noch über Besuch freuen.

1. Laden Sie sich nicht selbst ein. Bleiben Sie nicht länger als eingeladen. Falls es keine explizite Verabredung über die Dauer Ihres Besuchs gibt: Nach drei Tagen wird ein Gast normalerweise anstrengend.

2. Es ist Sitte, den Gastgebern ein Geschenk mitzubringen. Das kann ein Buch, eine CD, Wein, ein Blumenstrauß (nicht für Leute, die einen ganzen Garten voll davon haben) oder eine wundervolle Bodylotion sein. Wer keine Idee hat, kann den Ausweg über die Kinder des Hauses nehmen: Barbie-Pferde, Legosteine oder Hörspiele rühren die Eltern. Mit Videospielen oder Trommeln im Gepäck sinken dagegen Ihre Chancen, wieder eingeladen zu werden.

3. Ignorieren Sie die rituelle Aufforderung, sich wie zu Hause zu fühlen: Laufen Sie nicht im Schlafanzug durch die Wohnung, bleiben Sie nicht bis Mittag im Bett und machen Sie die Hausfrau nicht mit Diäten nervös.

4. Seien Sie sportlich. Ein guter Gast ist kein Spielverderber, sondern macht mit, was die Gastgeber sich ausgedacht haben: mitgehangen, mitgefangen. Und wenn das bedeutet, dass Sie Abend für Abend Scharade spielen müssen: So sei es.

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Guter Gast