AMICA-UmfrageEva Müller

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AMICA: Gibt es einen „Obama“-Faktor in Ihrem Leben?

Eva Müller, Art Consultant: Ja natürlich. Wir können, wenn wir nur wollen – mit Mut, Freude, Einsatz.

Was haben Sie sich im letzten Monat gegönnt?

Yoga zu entdecken.

Worauf haben Sie verzichtet und warum?

Darauf, in das große Gejammer einzusteigen, weil vieles auch herbeigeredet wird.

Was ist wichtiger, was ist unwichtiger geworden?

Der Hype auf dem Kunstmarkt hat sich nicht gehalten und damit wird es wieder wichtiger, was uns Kunst zu sagen hat, wie sie uns berührt, welche Werte und Qualitäten sie vermittelt. Schön, dass damit auf vielen Ebenen wichtiger wird, worum es mir geht – um die Werte und Einsichten, die uns Kunstwerke vermitteln können, die Denkanstöße und Ideen, die Weitsicht, Tiefe und Konzentration auf das was wirklich wesentlich ist.

Was fällt Ihnen in Ihrem persönlichen Bereich zu dem Begriff „Change“ ein?

Stetige Veränderung gehört schon immer zu meinen Steckenpferden – und die Freude andere mit allen Kunst-Sinnen anzuregen, neue Sichtweisen zu entdecken.

Wen oder was haben Sie für sich neu entdeckt?

Ein paar neue Künstler und Kunstwerke, die der Welt etwas zu sagen haben.

Auf welche persönliche Veränderung sind Sie besonders stolz?

Die Ausstellung „Together“ mit 26 Künstlerinnen und Künstlern aus 12 arabischen und europäischen Ländern in der Jordan National Gallery of Fine Arts in Amman war bei Besuchern und in der regionalen und internationalen Presse ein toller Erfolg. Sie hat in vielen Köpfen und Herzen etwas verändert und wunderbare Begegnungen gebracht.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Jetzt habe ich endlich die Chance...“

...die Werte und Anliegen, die mir wichtig sind, noch stärker in die Welt zu bringen!

Und last not least: Was nervt Sie an dem ganzen Krisen-Gerede?

Nichts – ich bin zu beschäftigt, etwas zu tun, zu lernen, zu verändern!