AMICA-UmfragePatricia Ogilvie

© privat

AMICA: Gibt es einen „Obama“-Faktor in Ihrem Leben?

Patricia Ogilvie, Dermatologin: Ja! Locker bleiben trotz hoher Erwartungen – das führt zum Erfolg.

Was haben Sie sich im letzten Monat gegönnt?

Einen langen Familienurlaub in Südostasien.

Worauf haben Sie verzichtet und warum?

Meinen Geburtstag groß zu feiern – sich selber zu wichtig zu nehmen lässt schneller altern.

Was ist wichtiger, was ist unwichtiger geworden?

Ich bin in kleinen Dingen perfektionistischer, im großen Ganzen großzügiger geworden. Die wirklich wichtigen, elementaren Dinge des Lebens sind ohnehin nicht beeinflussbar.

Was fällt Ihnen in Ihrem persönlichen Bereich zu dem Begriff „Change“ ein?

Ich arbeite seit Jahren aktiv bei ZONTA international. Diese weltweite Frauen-Organisation setzt sich für die Verbesserung des Status von Frauen weltweit ein. Schon mit wenig persönlichem Einsatz lässt sich viel bewegen und die Lebenssituation von Frauen in Not verbessern. Nicht nur in der dritten Welt, auch in unserem reichen Land gibt es viel zu verändern. Das ist meine persönliche „change“-Initiative!

© privat

Wen oder was haben Sie für sich neu entdeckt?

Pilates!

Auf welche persönliche Veränderung sind Sie besonders stolz?

Meine Zwillingsschwester überzeugt zu haben, nach 20 Jahren getrennter Lebenswege jetzt mit mir zusammen zu arbeiten.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Jetzt habe ich endlich die Chance...“

Meine persönlichen Lebenserfahrungen auch an eine neue Generation Frauen – meine sechsjährige Tochter – weiter zu geben, die in einer Welt aufwachsen, in der Amerika von einem farbigen Präsidenten und Deutschland von einer weiblichen Kanzlerin regiert wird!

Und last not least: Was nervt Sie an dem ganzen Krisen-Gerede?

Dass es das Misstrauen nur noch verstärkt. Niemand weiß, ob alles nicht viel weniger schlimm oder doch noch viel schlimmer kommen wird, als im Moment zugegeben wird. Das nervt!