AMICA-UmfragePolina Semionova

© Enrico Nawrath

AMICA: Gibt es einen „Obama“-Faktor in Ihrem Leben?

Polina Semionova, Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin:

Obwohl ich mit Politik nicht so viel am Hut habe, denke ich, es ist eine gute Sache, Obama als Präsidenten der Vereinigten Staaten zu haben. Ich bin wirklich der Meinung, dass er ein cooler Typ ist.

Was haben Sie sich in der letzten Zeit gegönnt?

Ich habe in verschiedenen Ländern getanzt. Und zum ersten Mal in meinem Leben: Ich habe einen Truthahn zu Weihnachten gemacht.

Worauf haben Sie verzichtet und warum?

Auf das Rauchen, weil ich nicht von irgendetwas abhängig sein will.

Was ist wichtiger, was ist unwichtiger geworden?

Mir geht es immer um die Gesundheit und das Glück meiner Familie und Freunde. Außerdem mein Privatleben und natürlich meinen Job.

Was fällt Ihnen in Ihrem persönlichen Bereich zu dem Begriff „Change“ ein?

Es wäre toll, wenn die Menschheit endlich ihre Probleme lösen könnte, ohne Kriege zu führen.

Auf welche persönliche Veränderung sind Sie besonders stolz?

Hoffentlich werde ich bald stolz sein, wenn ich überall rechtzeitig sein kann. Dieses Jahr werde ich es wieder versuchen.

Und last not least: Was nervt Sie an dem ganzen Krisengerede?

Das alle Menschen angreifen und überall auf der Welt in Kämpfe verwickelt sind. Und natürlich mache ich mir Sorgen um Russland, weil es meine Heimat ist. Dort spüren die Menschen die Krise wirklich.