AMICA-UmfrageUschi Ackermann

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AMICA: Gibt es einen „Obama“-Faktor in Ihrem Leben?

Uschi Ackermann, PR-Lady Douglas: Ich glaube jeder von uns hat den „Obama“-Faktor schon seit langer Zeit verinnerlicht. Mit „Yes we can“ stellen wir uns persönlich jeden Tag den kleinen Herausforderungen des Alltags.

Was haben Sie sich im letzten Monat gegönnt?

Für mich ist das Tollste, mir jeden Tag kleine „Inseln der Entspannung“ zu gönnen. Was gibt es Schöneres als morgens um 6 Uhr einen langen Spaziergang mit meinem Möpsen Sir Henry und Pussinka im Park ohne Handyklingeln, aber mit viel frischer Luft?

Worauf haben Sie verzichtet und warum?

Ich finde, wir alle sind wieder mehr mit den kleinen Dingen des Lebens glücklich. Es muss nicht jeden Tag das Größte, Schönste und Beste sein, kleine Freuden sind oft simple, aber mit großer Wirkung.

Was ist wichtiger, was ist unwichtiger geworden?

Ganz klar haben Familie und Freunde in diesen Zeiten einen ganz hohen Stellenwert. Man besinnt sich wieder zurück zu dem Ursprünglichen, auf das, was jeder Mensch braucht: Wärme und Geborgenheit. Ich glaube, nichts wird unwichtiger, weil wir ja alle auch weiterhin aktiv im Leben stehen, es verschieben sich nur die persönlichen Grenzen, was man nun als wichtiger, was als unwichtiger betrachtet.

Was fällt Ihnen in Ihrem persönlichen Bereich zu dem Begriff „Change“ ein?

Wir alle haben es in unserer eigenen Hand etwas zu verändern, im persönlichen und beruflichen. Jeder sollte seine Chance nutzen, die ihm das Leben bietet etwas zu verändern!

Wen oder was haben Sie für sich neu entdeckt?

Ich entdecke jeden Tag für mich etwas Neues. Leben heißt lernen und entdecken! Da ist es vollkommen egal, ob die Zeitungen von einer Krise schreiben.

© Kosmos Verlag
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Auf welche persönlichen Veränderungen sind Sie besonders stolz?

Ich bin sehr glücklich und stolz, dass wir im letzten Jahr dank Henry auf das unnötige Leiden von vielen armen Hunden aufmerksam machen konnten. Tiere sind oft das schwächste Glied in der Kette, ich bin sehr glücklich, dass ich hier die Chance habe, etwas verändern zu können.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Jetzt habe ich endlich die Chance…“

…etwas von dem Glück, das ich all die Jahre erfahren habe, an andere zurückzugeben.

Und last not least: Was nervt Sie am ganzen Krisen-Gerede?

Ich finde es schlimm, dass alles schlechter geredet, oder geschrieben wird, als es eigentlich ist. Ja, wir haben eine weltweite Krise, aber wir haben auch die besten Voraussetzungen in unserem Land diese Krise zu nutzen, um aus ihr als Gewinner hervorzutreten.