HeilpflanzenrezepteJohanniskrautöl für Wunden und Massagen

Zubereitung von Johanniskrautöl
Heilpflanzenrezepte: Johanniskrautöl

Wo hilfts?
Bei Verbrennungen, stumpfen Verletzungen, Sonnenbrand, schmerzenden Gelenken und Rückenschmerzen.

Das brauchen Sie
1 Handvoll getrocknete Johanniskrautblüten und -knospen (oder die doppelte Menge frischer Blüten)
Gutes biologisches Pflanzenöl (Oliven-, Mandel- oder Jojobaöl)
2 Einmachgläser à 500 ml (oder 1 Einmachglas und 1 dunkle Flasche)
1 feines Sieb
1 Trichter

So wirds gemacht
1. Legen Sie die Blüten und Knospen des Johanniskrauts in ein sauberes Einmachglas und füllen Sie etwas die zehnfache Menge an Pflanzenöl auf. Alle Blüten müssen vollständig mit Öl bedeckt sein.
2. Stellen Sie nun das Glas für sechs Wochen in die Sonne (am besten auf die Fensterbank) und schütteln Sie es fortan jeden Tag einmal kräftig wie einen Cocktail durch.
3. Nach sechs Wochen – ja, Geduld ist gefragt, aber dafür ist die Schüttelnummer ja auch wirklich einfach – hat sich das Öl blutrot gefärbt Jetzt können Sie es durch ein Sieb in ein sauberes Einmachglas oder eine Flasche umfüllen. Die Blüten haben alle Inhaltstofe an das Öl abgegeben; sie werden nicht mehr gebraucht und werden weggeworfen.

Anwendung und Haltbarkeit
– Massieren Sie das Öl sanft auf die betroffenen Hautpartien ein – beliebig oft oder bis der Schmerz verschwunden ist.
– Kühl und dunkel aufbewahrt hält sich Johanniskrautöl circa ein Jahr.

Entsprechendes „Fertigpräparat“
Johanniskrautöl aus der Apotheke (zum Beispiel von Spinnrad)

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