In der Partnerschaft Großzügigkeit und guter Sex machen glücklich

 

Warum manche Beziehungen funktionieren und andere nicht – das gehört zu den großen Rätseln der Wissenschaft. Jetzt ergab eine Studie: Sex ist wirklich wichtig. Und wer Liebe will, der muss viel geben.
Text: Veronika Schaller
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Rosen ohne Anlass, ein Milchkaffee ans Bett oder einfach nur den Rücken kraulen. Zuwendung, wie sie für eine Partnerschaft selbstverständlich scheint, wird in langen Beziehungen oft aus den Augen verloren. Aber sie hält die Liebe frisch. Das haben Forscher amerikanischer Universitäten jetzt durch eine Studie im Auftrag des “Center for Marriage” am “Institute for American Values” bestätigt.

Paare, die ein hohes Maß an Großzügigkeit in ihrer Beziehung erfahren, gaben öfter an „sehr glücklich“ zu sein, als solche, die sich wenig schenken. Dabei ging es nicht um Materielles, sondern um jegliche Form des Gebens.

Für Frauen ist die Aufmerksamkeit ein noch entscheidenderer Faktor: Hier waren 50 Prozent der viel Beachteten glücklich und nur 14 Prozent der wenig Beachteten. Bei den Männern lag das Verhältnis bei 46 Prozent zu ebenfalls 14 Prozent.
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Warum Großzügigkeit eine derart große Rolle in Beziehungen spielt, erklärte Dr. Anthony Castro, Psychologieprofessor an der University of Miami Miller School of Medicine so: „Die Botschaft dahinter lautet – ‚du bist etwas wert, du bist wichtig‘.“

Am besten komme Generosität an, wenn man dem Anderen gebe, was er mag, weiß Soziologieprofessor W. Bradford Wilcox von der University of Virginia. „Es zeigt dem Partner, dass man ihn kennt und versucht Dinge für ihn zu tun, die das Verständnis für ihn beweisen“, sagt der Experte.

Die Forscher fanden auch heraus, dass Ehepartner mit überdurchschnittlich hoher sexueller Zufriedenheit auch insgesamt zufriedener sind. Zehn bis 13 Mal so hoch ist die Wahrscheinlichkeit eine glückliche Beziehung zu führen, wenn es im Bett sehr gut läuft.
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Und: Faktoren wie Großzügigkeit, Bindung oder viel Zeit zu zweit machen das Liebesleben wiederum besser, wie die Studie ebenfalls verrät. Teilen sich die Eheleute außerdem die Hausarbeit, sind die Frauen meist besonders zufrieden mit der Erotik.

„Was außerhalb des Schlafzimmers passiert, scheint viel davon vorhersagen zu können, wie glücklich Ehemann und Ehefrau im Schlafzimmer sind“, sagt Professor Wilcox.

Zusammen mit seinen Kollegen stellte er fest: „Eltern erfahren eine merkliche Verschlechterung [des Sexlebens] nach der Geburt des ersten Kindes, während Nicht-Eltern eine langsamere Verschlechterung der Ehequalität an sich bemerken.“ Die glücklichsten Paare insgesamt hätten entweder keine Kinder oder vier Kinder und mehr.

Dennoch: „Jede individuelle Situation ist anders“, sagt der Psychologieprofessor Dr. Anthony Castro. „Ein Paar kann auch ohne viel Großzügigkeit glücklich werden. Das kommt ganz auf die Bedürfnisse des Individuums und seines Partners an.“

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Karl  |  19.01.2012, 19:22
Immer Dick auftragen!
Wenn jemand Großsporig und zögig daher reden kann dann bin ich das.

Karl  |  19.01.2012, 19:20
Natörlich!
Ich bin die Großzögig und Großspurigkeit in Person.
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