Bambi-Verleihung 2012Das sind die strahlenden Preisträger

Glänzende Gewinner

Bambi 2012, Preisträger, Gewinner

Als einer der wichtigsten Medienpreise am 22. November 2012 in Düsseldorf verliehen wurde, war wieder alles geboten: glamouröse Roben, dramatische Reden, emotionale Augenblicke. Mit dem Bambi zeichnet der Verlag Hubert Burda jedes Jahr Menschen aus, die Besonderes erreicht haben. Gewinner können Stars sein, weil sie so gut unterhalten. Aber auch ganz normale Menschen, die anderen geholfen haben.

Wer das begehrte goldene Reh erhält, entscheiden Chefredakteure des Hauses Burda zusammen mit Experten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Die Bambi-Jury besteht aus den Vorsitzenden Philipp Welte (Burda-Verlagsvorstand) sowie Patricia Riekel (Chefredakteurin „Bunte“) und den Juroren Martin Bachmann (Sony Pictures), Uli Baur (Chefredakteur „Focus“), Lutz Carstens (Chefredakteur „TV Spielfilm“), Produzent Nico Hofmann, Sänger Peter Maffay, Model Eva Padberg, Robert Pölzer (Chefredakteur „Freizeit Revue“), Robert Schneider (Chefredakteur „Superillu“), Annette Weber (Chefredakteurin „Instyle“) und Starköchin Sarah Wiener.

Bambi „Millenium“: Felix Baumgartner

Der Extremsportler und Weltraumspringer Felix Baumgartner, 43, bekommt den Medienpreis Bambi in der Kategorie „Millenium“. Mit seinem Sprung aus dem All fesselte der Österreicher die ganze Welt und stellte mehrere Rekorde gleichzeitig auf. Gekrönt wird seine fast übermenschliche Leistung nun durch den Bambi in der Kategorie „Millenium“.

Aus der Begründung der Jury: „Kein Mensch zuvor sprang aus dieser Höhe, keiner stürzte tiefer im freien Fall, keiner in dieser Geschwindigkeit: Felix Baumgartner machte das scheinbar Unmögliche möglich, als er sich mit einem Fallschirm aus der Stratosphäre zurück zur Erde stürzte. Der Extremsportler bewies mit dem Sprung aus 39 Kilometern, wozu ein Mensch fähig ist, der an seine Grenzen geht – und faszinierte die Welt mit seiner einzigartigen Leistung. Baumgartner brach mit seiner jahrelang vorbereiteten Aktion nicht nur drei Rekorde, er sorgte auch für einen globalen Medien-Event durch alle Generationen, wie es ihn seit der Mondlandung in den 60er-Jahren nicht mehr gegeben hat.“

Bambi „Pop National“: Panda-Rapper Cro

Seine Karriere begann im Internet. Dort wurde Cro 2011 von seiner jetzigen Plattenfirma entdeckt. Das erste Video des Rappers zum Song „Easy“ avancierte online innerhalb weniger Wochen zum Hit. Jan Delay bezeichnet den Mann mit der Panda-Maske als die „Zukunft des deutschen Hip Hop“. Jetzt erhält er den Bambi in der Kategorie „Pop National“.

Aus der Begründung der Jury: „Er ist ein Rapper, ein Popstar und noch viel mehr: Der Musiker und Produzent Cro verbindet das Beste aus zwei musikalischen Welten. Seine Hits wie ‚Easy‘ präsentiert er im eindringlichen Sprechgesang des Rap, eingebettet in melodischen Pop mit Ohrwurmqualität. Das Ergebnis nennt er ,Raop‘ – ein neues musikalisches Genre. 30 Millionen Mal wurde auf YouTube das Video zu ,Easy‘ angeklickt, im Juni erhielt er für die Verkäufe dieses Songs eine Goldene Schallplatte. Cro verbirgt seinen wahren Namen ebenso wie sein Gesicht: Bei seinen Auftritten und auf Fotos trägt er die Maske eines Pandabären, sein Markenzeichen. Er verweigert sich dem vordergründigen Kult um einen Star und schuf einen neuen: Das Idol von Millionen ist nun der Mann mit der Panda-Maske.“

© Gerard Schachmes
Bambi „Entertainment“: Céline Dion

Mit Songs wie „My Heart will go on“ oder„Pour que tu m’aimes encore“ sang sie sich in Herzen, sammelte während ihrer Karriere unzählige Auszeichnungen. Céline Dion gilt als Königin der Balladen. Grund genug, ihr den Bambi in der Kategorie „Entertainment“ zu verleihen.

Aus der Begründung der Jury: „Céline Dion ist eine der erfolgreichsten Solokünstlerinnen unserer Zeit und eine große Entertainerin. Seit über 25 Jahren berührt und bewegt sie die Menschen mit ihrer Musik. Mit ihren Shows in Las Vegas zeigt sie der ganzen Welt die Faszination des Liveentertainment. Dafür erhält Céline Dion den Bambi in der Kategorie Entertainment.“

Bambi-Star Céline Dion im Porträt - Schillernde Schmachtkönigin

© Brauer Photos
Bambi „Lebenswerk“: Joachim „Blacky“ Fuchsberger

Die Rolle des Gefreiten Ash im Dreiteler „08/15“ machte Joachim Fuchsberger berühmt. Später machte er sich auch als Showmaster und Dokumentarfilmer einen Namen, wurde zur lebenden Legende. Der 85-Jährige mit dem Spitznamen „Blacky“ wird nun mit dem Bambi für sein „Lebenswerk“ geehrt.

Aus der Begründung der Jury: „Sein Name steht für deutsche Film- und Fernseh-Geschichte: Joachim Fuchsberger ist Kinoheld, Fernsehstar und war als Show- und Talkmaster gern gesehener Gast in unseren Wohnzimmern. Für ihn wurde der Begriff ‚Straßenfeger‘ erfunden. Ganz Deutschland saß vor den Fernsehern, wenn er den Kommissar in den legendären Edgar-Wallace-Filmen gab. Seit sechs Jahrzehnten ist das Multi-Talent Joachim Fuchsberger erfolgreich als Schauspieler, Regisseur, Moderator und Autor. Wahre Größe bewies er, als er in einer Parodie auf seine Edgar Wallace-Krimis aus den 60er-Jahren selbst eine Hauptrolle übernahm. ‚Blacky‘ ist wie wenige andere seiner Generation Inspiration und Mentor für den Nachwuchs. ‚Blacky‘ ist Kult, bei alt wie jung.“

© Syco
Bambi “Pop International”: One Direction

Kreischende Teenies begleiten die Jungs, wo auch immer sie hingehen. Die Band One Direction, 2010 aus der britischen Version der Castingshow „The X Factor“ hervorgegangen, eroberten mit ihren Songs „What Makes You Beautiful“ und „Live While Were Young“ die Charts in Europa. Gerade haben sie bei den MTV European Music Awards die Preise für die größten Fans und als beste Newcomer abgeräumt, nun kommt der Bambi in der Kategorie „Pop International“ obendrauf.

Aus der Begründung der Jury: „Fast hätte man Boy Groups als Phänomen der 90er abgelegt, doch dann kam One Direction. Noch nie hat eine Band so schnell international den Durchbruch geschafft. Die fünf Jungs sind exzellente Sänger, und sie arbeiten hart für ihren phänomenalen Erfolg. Dafür erhalten One Direction den Bambi Pop International.“

© Koch Universal Music/Gerald Lobenwein
Bambi „Shootingstar“: Andreas Gabalier

Avanciert ein Song zum Wiesn-Hit, dann hat der Macher es geschafft. Er hat die Massen für sich gewonnen. So geschehen gerade mit „I sing a Liad für di“ des Österreichers Andreas Gabalier. Mit 28 Jahren gelang dem Volksmusiker der Durchbruch. Der Bambi in der Kategorie „Shootingstar“ geht an ihn.

Aus der Begründung der Jury: „Er ist ein Elvis in Lederhosen: Andreas Gabalier aus der Steiermark mischt erfolgreich Bodenständigkeit mit Rock’n’Roll. Mit unverwechselbarer Stimme und Titeln wie ‚I sing a Liad für di‘, die zum Mitsingen und –schwingen einladen, sprengt er die Grenzen der üblichen Genres und versetzt damit seine Fans in Euphorie. In nur drei Jahren verkaufte der Senkrechtstarter über 700.000 Tonträger, mehr als 100.000 davon als Musik-Downloads aus dem Internet. Seine Konzerte sind immer ausverkauft. Andreas Gabalier ist der Hoffnungsträger der Volksmusik.“

© Mauricio Kaye
Bambi „Sport“: Julius Brink und Jonas Reckermann

Julius Brink und Jonas Reckermann sind Deutschlands beste Beachvolleyballer, bei den Olympischen Spielen in London wurden sie zu den besten der Welt. Im Finale besiegten sie die scheinbar unbesiegbaren Weltmeister aus Brasilien. Mit dem Bambi in der Kategorie „Sport“ dürfen sie nun ein zweites Mal Gold mit nach Hause nehmen.

Aus der Begründung der Jury:„Unter den elf Goldmedaillen, die deutsche Athleten bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London holten, war ihre die spektakulärste: Als erste Europäer erkämpften Julius Brink und Jonas Reckermann die höchste olympische Auszeichnung im Beachvolleyball. Bis zu neun Millionen Zuschauer verfolgten an den Fernsehschirmen, wie sich die beiden charismatischen Sportler in einem atemberaubenden Match gegen die amtierenden Weltmeister aus Brasilien zum Sieg baggerten. Brink und Reckermann, die seit 2009 als Mannschaft spielen, wurden bereits mehrfach deutsche Meister und Europameister sowie Weltmeister und sind strahlende Vorbilder für sportlichen Teamgeist. Durch ihre Leistung bei der Olympiade verhalfen sie der relativ jungen Wettkampfsportart Beachvolleyball, die 1996 olympische Disziplin wurde, zu einem massiven Popularitätszuwachs in Deutschland.“

Die Looks von Salma Hayek
Salma Hayek
Bambi „Film International“: Salma Hayek

Zuerst schaffte sie es in ihrer Heimat Mexiko zum Telenovela-Star, dann wagte Salma Hayek den Sprung nach Hollywood. Der Durchbruch gelang ihr dort an der Seite von Antonio Banderas in der Westernparodie „Desperado“, ihr Schlangentanz im Kultfilm „From Dusk Till Dawn“ machte die heute 46-Jährige schließlich weltberühmt. Bei der Bambi-Verleihung 2012 erhält die Salma Hayek den Bambi in der Kategorie „Film International“.

Aus der Begründung der Jury: „In Hollywood wurde sie nicht mit offenen Armen empfangen, doch mit ihrem Talent, ihrer Schönheit und ihrer Power kämpfte sie sich bis an die Spitze: Salma Hayek, geboren in Mexiko, war die erste Latino-Schauspielerin, die dauerhaft in Hauptrollen in großen amerikanischen Filmen besetzt wurde und wird. Seit zwei Jahrzehnten bereichert sie das internationale Kino in Filmen wie ‚Frida‘, für den sie für den Oscar nominiert wurde, ‚Wild Wild West‘, ‚Traffic – Macht des Kartells‘ oder aktuell in dem Drogenthriller ‚Savages‘ und der Komödie ‚Das Schwergewicht‘. Sie öffnete Türen für lateinamerikanische und spanische Kolleginnen.“

Bambi „Schauspielerin National“: Alina Levshin
Bambi „Schauspieler National“: Ulrich Tukur
Bambi „Film National“: „Türkisch für Anfänger“
Bambi „Publikum“: „Der Turm“
Bambi „Unsere Erde“: Eisbärenforscher Dr. Steven Amstrup
Bambi „Comedy“: Martina Hill
Bambi als „stille Heldin“: Dr. Ruth Pfau
Bambi „Talent“: Mercan Türkoglu
Bambi „Integration“: Tina K., Rabbi Dieter Alt
Bambi „Sport“: Kirsten Bruhn, Jonas Reckermann, Julius Brink
Überraschungs-Bambi: Gundel Fuchsberger
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