Die schönsten Kleider des Bambi 2012Salma Hayek in schlichter Eleganz und Plauderlaune

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Die Looks vom roten Teppich
Roter Teppich beim Bambi 2012

Pailletten hatten Hochsaison und waren der Toptrend bei der 64. Bambi-Verleihung 2012 in Düsseldorf. So schmückte sich Ursula Karven in einem nudefarbenen Kleid mit Glitzerbesatz von Versace, Patricia Riekel in einem blaufunkelnden Kleid von Chanel, Uschi Glas in einem Kleid ihrer Lieblingsdesignerin Gabriele Blachnik.

Einen Traum aus Tüll veredelt mit indischen Stickereien im Art-déco-Stil bekam Sylvie van der Vaart von Brian Rennie auf dem Leib geschneidert. Etwas Neues wollte die 34-Jährige ausprobieren und „nicht mehr so girliemäßig und sexy-hexy aussehen“, erzählte die Moderatorin in „Bunte“. Jede Menge Pailletten und Glitzersteine hatte Brian Rennie auf den glamourösesten Roben des Abends verstreut. Der Schotte, der seit März 2011 dem Label Basler neuen Glanz einhaucht, war der Designer der Wahl (Trend Nummer zwei).

„Er ist ein großartiger Designer, schon damals bei Escada habe ich ihn sehr bewundert. Er hat die Marke erst zu dem gemacht, was sie damals in der Ära der Abendkleider war“, schwärmte Franziska Knuppe, die in einer schwarzen reich bestickten Meerjungfrauen-Robe zur Bambi-Verleihung schwebte.

© Reuters

Besonders freute sie sich auf Salma Hayek die ein Goldkitz in der Kategorie „Film International“ bekam, und lobte deren Schauspieltalent in „From dusk till dawn“ oder „Wild wild west“. In Roben des Basler-Designers kamen außerdem Mandy Capristo – in einem schwarzen Meerjungfrauenkleid bestickt mit Gold und Glassteinen und eben Sylvie van der Vaart – mit weitem Tülllagenrock und Silber-Pailletten-Corsage. Ganz nebenbei plauderte sie über ihren Styling-Quickie: „Bei mir ging es heute schnell beim Styling“, sagte die Moderatorin. „Ich habe meine Haare nicht gewaschen und einfach einen Dutt gemacht.“

Den aktuellen Frisurentrend Retro-Wellen brachte zusammen mit internationalem Glamour Céline Dion in die Düsseldorfer Kongresshalle. Die 44-Jährige freute sich sehr darüber endlich wieder in Deutschland zu sein, denn „das letzte Mal liegt schon viel zu lange zurück“. Auf dem roten Teppich erstrahlte die nun dreifache Bambi-Gewinnerin in einer One-Shoulder-Robe von J. Mendel. Ihre Styling-Geheimnisse? „Mein Mann berät mich immer bei der Kleiderwahl“, verriet die kanadische Sängerin. Und ihren Friseur hatte sie aus Paris einfliegen lassen.

Gefunkelt wurde bei ihr später auf der Bühne: Zunächst bewies Dion ihre Entertainment-Qualitäten zum Auftakt-Song in einem Minikleid mit goldfarbenen Fransen, ihren Preis nahm sie in einer hochgeschlossenen Paillettenrobe entgegen, in dem sie auch ihren melancholischen Hit „Ne me quitte pas“ sang. Ergriffene Blicke im Publikum inbegriffen.

Gesehen an Dion wurde damit auch Trend Nummer drei: lange Ärmel. Neben Uschi Glas und Katja Burkhard bezauberte Nazan Eckes in ihrer Dior-Robe mit Brokatrock und transparentem Einsatz am Dekolleté. Am elegantesten jedoch führte ihn Salma Hayek in bodenlanger Robe mit goldumsäumtem V-Ausschnitt vor. Die mexikanische Schauspielerin hatte sich für Deutschland extra etwas Wärmeres ausgesucht. „Das hätte es allerdings gar nicht gebraucht“, strahlte Hayek ganz entspannt. „Das Kleid von Saint Laurent finde ich sehr schön und es ist auch sehr bequem. Das war mir wichtig, schließlich trage ich es ja den ganzen Abend. Und ich liebe diese Kollektion von Hedi Slimane einfach.“ Zum ersten Mal trage sie eine Kreation des Designers, der im Herbst seine Fashion Week Paris - Hedi Slimane beeindruckt mit Saint-Laurent-Debüt für das französische Traditionslabel präsentiert hatte.

Ihr Besuch in Deutschland ist vor allem wegen des Bambi etwas ganz Besonderes. „Was ich an Deutschland am meisten mag, sind die Menschen selbst“, schwärmte Hayek weiter. „Sie sind warmherzig und liebenswert, voller Energie, so großzügig und nehmen mich immer mit offenen Armen auf.“ Dass das Design des Bambi auf einem Zeichentrinkfilm beruht, findet die Schauspielerin sehr witzig und es ist „so eine süße Kreatur“. Der Preis sei für sie eine besondere Ehre: „Das zeigt mir, dass die deutschen Zuschauer, die mich von Anfang an unterstützt haben, immer noch hinter mir stehen. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Und wo wird das goldene Reh seinen Ehrenplatz bekommen? „Ich werde das Bambi vielleicht in mein Schlafzimmer stellen“, überlegte Hayek. „Allerdings habe ich da sehr viel Konkurrenz, weil meine Tochter es kaum abwarten kann es in Händen zu halten.“

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Ganz abseits der großen internationalen Marken entpuppte sich als der modische Geheimtipp dieser Bambi-Verleihung ein aufstrebender Jungdesigner: Frühjahr/Sommer 2013: Dawid Tomaszewski - „Trends interessieren mich nicht“. Der Modeschöpfer mit polnischen Wurzeln gründete 2009 sein eigenes Label und wurde auf der Fashion Week Berlin im Juli groß gefeiert. Dort fielen seine Kreationen beispielsweise Dennenesch Zoudé ins Auge, die sich für eine fließende Robe in Waldgrün mit Glitzersteinen und V-Ausschnitt entschieden hatte. „Es ist das erste Mal, dass ich etwas von ihm trage, dieses Kleid ist einfach Wahnsinn“, strahlte die Schauspielerin. Genauso verzückt blickte Bettina Zimmermann, als sie von ihrem Outfit sprach. „Er ist einer meiner ganz persönlichen Lieblingsdesigner“, sagte die Modebegeisterte im nudefarbenen Plisseekleid mit Metallic-Plättchen an der Taille. „Definitiv hat er als einer der wenigen Deutschen das Potenzial außerhalb Deutschlands erfolgreich zu werden. Er liebt es einfach Frauen anzuziehen.“

Mitarbeit: Veronika Schaller

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