Dessous-Shopping Immer wieder Spitze!

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Dessous trägt man nicht für Männer, sondern für sich. Wäis Kiani über Push-ups für Leib und Seele.
Text: Wäis Kiani
© Reuters
Wie verhält sich eine Frau, die ein Date mit einem Mann hat, den sie gar nicht mal so langweilig findet? Ich jedenfalls laufe als Erstes wie ferngesteuert in das nächste Wäschegeschäft meines Vertrauens und gebe 600 Euro für ein paar Gramm hauchfeine Spitze und Seide aus. Und das, obwohl bei diesem Date das gegenseitige Zeigen von Unterwäsche überhaupt nicht vorgesehen ist.

Zu Hause probiere ich die Neuerwerbungen nochmals vor dem Spiegel an und beschließe, vor dem großen Abend ein paar Fitnessstunden einzulegen. Dann schlüpfe ich in eine ausgeleierte Jogginghose und fange erst zu diesem Zeitpunkt an, mir Gedanken darüber zu machen, was ich sonst noch bei besagtem Date anziehen soll.

Tja, so sind wir Frauen nun mal. Wir lieben das Gefühl, einem Mann gegenüberzusitzen und zu wissen, dass niemand ahnt, was wir darunter tragen. Interessanterweise hat das Kleid meist weniger gekostet als das Darunter. Denn auch in einem schönen, nicht sehr teuren Kleid kann man sich sehr sexy fühlen – Männer merken den Unterschied sowieso nicht. Aber niemals in günstiger oder gar billiger Unterwäsche!
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