Wäschetrends 2013/2014Die heißesten Dessous für Herbst und Winter

von AMICA Online Redakteurin
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© Victoria's Secret
Nicht nur die Schönheiten von Victoria's Secret hüllen sich in dieser Saison in Beerentöne.
Egal, ob Schuhe, Kleider oder Accessoires – Fashionjünger hetzen immer den neuesten Trends hinterher. Aber was ist mit dem, was sich unter der angesagten Mode verbirgt? Auch die Unterwäsche ist natürlich Trends unterworfen. Und die einmal genauer anzuschauen, lohnt sich. In der aktuellen Herbst-Winter-Saison bieten Wäschedesigner aufregende Schnitte, eine außergewöhnliche Farbvielfalt und herrlich verspielte Details. AMICA Online hat sich die Dessous-Neuheiten für 2013 und 2014 einmal genauer angesehen. Hier gibt’s den Trend-Check:

Wenn draußen alles grau und trostlos ist, braucht es in der Mode einfach ein bisschen Farbe - auch für untendrunter. Diese bunten Wäschestücke sind in der Herbst-Winter-Saison 2013/2014 der Hingucker.Die angesagtesten Farben:

Mit einer Farbexplosion kämpfen die Wäschedesigner gegen das Wintergrau an. „Besonders Beerenfarben sind in diesem Herbst und Winter gefragt“, erklärt die erfahrene Dessousberaterin Heide Meyer. Und auch ihre Kollegin Yurdanur Steck ist überzeugt: „Rote Wäsche sollte jede Frau im Schrank haben. Sie gibt einfach Power für den Tag.“ Egal, ob bei Victoria’s Secret, Palmers oder Valisere – die Wäschedesigner bieten im Herbst und Winter 2013/2014 tatsächlich unzählige Modelle in Rottönen an. Erlaubt sind dabei alle Variationen – vom dezenten Rostrot bis zum zarten Rosé. „Ein bisschen gedämpfter als in den Sommerkollektionen fallen die Rottöne allerdings aus“, sagt Meyer. Ebenfalls stark in den aktuellen Wäschekollektionen vertreten sind warme Blautöne und überraschenderweise ein wahrer Klassiker: An Schwarz kommt auch in dieser Saison keiner vorbei.

[kein Linktext vorhanden] Die beliebtesten Materialien: Glatte Stoffe, die sich nicht unter der Kleidung abzeichnen, waren lange im Trend, ließen sich enge Tops und Pullover dadurch doch ohne störende Falten tragen. Doch die Dessous-Neuheiten für Herbst und Winter lassen eines klar erkennen: Die Spitze kommt mit geballter Power zurück, verdrängt glattes Material. Gerne darf sie schwarz sein. Genauso ist ein Materialmix mit Seide oder Satin ist in der aktuellen Saison sehr beliebt bei den Wäschedesignern. „Frauen gehen mittlerweile sehr selbstbewusst mit ihrem Körper um und wagen wieder, erotischere Modelle zu tragen“, so Meyer. Doch bedeutet der Trend weg vom glatten Bequem-BH zwangsweise auch weniger Tragekomfort? Dessousberaterin Yurdanur Steck zumindest widerspricht dem vehement: „Eine gute, hochwertige Spitze lässt sich genauso bequem tragen. Vorausgesetzt die Kundin wurde gut beraten und die Wäsche sitzt richtig. Wenn sie unbequem ist, dann trägt man eben die falsche Größe.“

 [kein Linktext vorhanden]Die schönsten Schnitte: Bei den Schnittformen gilt in der Herbst-Winter-Saison 2013/2014: Erlaubt ist, was gefällt. Dennoch fallen die vielen Taillenslips und Mieder in den Kollektionen auf. „Der Retro-Trend hält auch in dieser Saison weiter an“, sagt Steck. „Der Sexappeal einer Dita von Teese ist eine große Inspiration.“ Klassisch und trotzdem sexy darf es also sein. Und gerne auch mit ein bisschen mehr Stoff. Aber auch ein alter, fast vergessener Bekannter ist zurück: der Stringtanga. „Gerade bei jüngeren Trägerinnen hat die Panty den String in den vergangenen Jahren fast verdrängt“, erzählt Steck. „Aber jetzt merken wir, dass die Verkaufszahlen wieder nach oben gehen.“

Die größten Dos und Don’ts:

Was sind also die wichtigsten Must-haves in dieser Saison? Unsere beiden Expertinnen sind da unterschiedlicher Meinung. Für Yurdanur Steck ist es Wäsche in der Trendfarbe Rot. Heide Meyers Empehlung: „Gerade sind enge Kleider sehr angesagt. Da braucht es eine gute Shapewear. In die sollte jede Frau investieren.“ Für sie ist also der Kampf gegen lästige Speckröllchen einer der größten Wäschtrends des Jahres.

Doch gibt es auch No-gos? Dessousberaterin Heide Meyer meint: Nein. „Außer dem Baumwollslip mit kaputtem Gummiband vielleicht.“ Yurdanur Steck dagegen sieht ein deutlicheres No-go: „Blümchendrucke gehen gar nicht mehr. Flower Power sollte man weder sich, noch dem Mann antun, der die Wäsche zu sehen bekommt.“