Fashion Week Berlin Interview mit Karoline Herfurth
Sie ist Dauergast bei den Berliner Modewochen: Karoline Herfurth. Im Interview mit AMICA Online verrät sie ihre Lieblingslabels und wie groß ihre Passion für Fashion ist.
Text: Veronika Schaller
© Marlen Stahlhuth
Karoline Herfurth
AMICA Online: Als Mode interessierte Schauspielerin führt man kein schlechtes Leben oder?
Karoline Herfurth: Nein, ich kann mich nicht beklagen und liebe es verwöhnt zu werden. Ständig bekomme ich tolle Kleider geschenkt und mein guter Freund Kilian Kerner schneidert sogar extra für mich.
Beneidenswert. Welche anderen Labels gehören zu Ihren Lieblingen?
Lala Berlin und Kaviar Gauche mag ich sehr gerne und besuche auch regelmäßig deren Schauen. Ich bin auch ein großer Schumacher-Fan, mag die neue Kollektion total.
Ist Ihnen auf dem Laufsteg schon ein Teil besonders aufgefallen?
Oh ja, ich habe mich bereits in eine weiße Tasche im Din-A-4-Format verliebt. Mit dem Lochmuster sah sie toll aus ...
... und mit diesem Neonriemen.
Genau! Ein super Kontrast.
Wie müssen Kreationen sein, damit sie Ihnen gefallen?
Besonders gut finde ich schöne, feminine Kleider, die zu jedem Anlass passen. Wenn man ein Stück leger und elegant stylen kann und darin auch abends feiern, dann ist es perfekt. Ihr absolutes Lieblingsteil im Schrank?
Ist dann aber doch eine Hose von Kilian Kerner. Die ist hier so pluderig (zeigt auf die Außenseite ihrer Oberschenkel) Wie nennt man das?
Eine Jodhpur-Hose vielleicht?
Ja, kann sein. Auf jeden Fall oben weiter, unten enger, sehr schön und bequem. Gerne kuschle ich mich auch in meinen rosé-beigefarbenen Oversized-Cardigan von Schumacher. Den habe ich vor zwei Jahren bekommen und liebe ihn immer noch.
Waren Sie eigentlich schon immer so modeaffin?
Nein, im Gegenteil. Ich habe kein natürliches Händchen für Kombinationen. Erst durch meinen Beruf bin ich in die Fashion-Welt hineingewachsen. Aber Sie sehen doch immer top aus, haben Sie etwa eine Stylistin?
Das nicht, aber ich habe eine gute Freundin, von der ich viel in Sachen Mode gelernt habe. Ich bewundere sie für ihren lässigen Stil und sie hilft mir immer noch. Gerade habe ich etwa mit ihr zusammen einen Großeinkauf bei H&M getätigt. Jetzt lade ich sie mal zu mir nach Hause ein, damit sie mir die Outfits zusammenstellt und genau so auf Bügel hängt.
Wie wichtig ist Ihnen der Besuch der Fashion Week?
Sehr wichtig. Ich bin auch ein bisschen traurig, weil ich dieses Mal nur zwei Tage hier sein kann – Donnerstag und Freitag. Ich stehe nämlich gerade in München für den Film „Zettl“ von Helmut Dietl vor der Kamera und konnte nicht länger weg.
Na dann aber ganz viel Spaß!
Vielen Dank. Übrigens mag ich Ihren mintgrünen Nagellack auf den Zehen.
Wir haben Karoline Herfurth an diesem Tag noch zwei weitere Male getroffen. Bei Rena Lange trug sie ein hautenges Shift-Dress des aus Stoffstreifen in Blautönen und bei der Mode-Installation von Lala Berlin einen schwarzen Blazer zum Kleid.








