Fashion Week Berlin Mode made in Germany
Partys, Prominenz und dreißig Modenschauen: Zum sechsten Mal steht die deutsche Hauptstadt im Mittelpunkt der Fashion-Welt. Zum Anfang gab es einen Abschied.
Text: Veronika Schaller
Einsteigen, bitte! Am Mittwoch ging die Mercedes-Benz Fashionweek Berlin in die sechste Runde des internationalen Modekarussells.Mit an Bord: Julia Stegner als Mode-Botschafterin, dreißig Designer, 1.500 Aussteller auf den Messen „Premium“ und „Bread&Butter“, Fashion-Insider und zahlreiche Promis.
Bis zum 23. Januar dreht sich auf dem Berliner Bebelplatz alles darum, was wir Ende des Jahres tragen werden. Große Labels wie Rena Lange, Strenesse Blue und Allude präsentieren ihre Kollektionen für die Herbst-Winter-Saison 2010/2011 im XL-Zelt.
Alles auf jung
Allerdings: Einige Top-Marken zeigen ihre Entwürfe „offsite“, also in anderen Locations. Dazu gehören Joop!, Boss Black, Lala Berlin, Kaviar Gauche und Michael Michalsky. Dass auf der Berliner Modewoche eher kleine und nationale Designer zu finden sind, macht ihren Charakter aus. Es geht jünger und unkonventioneller zu, als auf den vier großen Schauen in New York, London, Mailand und Paris, die nun folgen. Hier schafft es lässige Sportswear wie die des Labels No IFS auf den Laufsteg.
Das Warm-up
Zum Auftakt zeigte sich das Label Schumacher dieses Mal von einer tougheren Seite. Anstatt romantischer Kleider gab es schwarze Lederhosen, Boyfriend-Jeans und geradlinig geschnittene Mäntel zu sehen. Feminine Akzente setzten nur Details.
Die Österreicherin Lena Hoschek hingegen mischte androgynen Dandy-Look mit weiblichen Elementen wie Herzchen-Blusen und ließ von Wirtschaftswunderzeiten träumen.
Bei Joop! bedeutete der Anfang der Fashion Week ein Ende. Chefdesigner Dirk Schönberger verlässt mit dieser letzten Kollektion die Marke.


























