Frühjahr/Sommer 2011: Mongrels in Common Die Queen trägt Jeans
Gegensätze ziehen sich an: Christine Pluess und Livia Ximenéz Carrillo verbinden in ihrer neuen Sommerkollektion royale Sachlichkeit mit sportlichem Denim.
Text: Veronika Schaller
© Mercedes-Benz Fashion Week
© PR
Christine Pluess
„Mongrels in Common“, das bedeutet so viel wie „Gemeinsamkeit: Mischling“. Da Christine schweizerische sowie spanische Wurzeln und Livia peruanische hat, machten sie sich bei Gründung ihres Labels 2006 die Mischung von Gegensätzen zum Motto.
© PR
Livia Ximenéz Carrillo
Der royale Einfluss finde sich, so Livia: „In hochgeknöpften Kleidern, der Faltenlegung, Reiterhosen und überknielangen Röcken wieder“ und Christine ergänzt: „Das ist eine sehr angezogene Kollektion“.
Den sportlichen Gegenpart spielt Denim. Aber nicht als klassische Jeans, sondern etwa in Form eines Blazers mit betonten Schultern. Auch mit dem Lachslederhersteller Nanai haben Livia und Christine wie in den letzten beiden Kollektionen zusammengearbeitet. „Weil wir gerne neue Sachen ausprobieren und Lachsleder ein toller Ersatz für umstrittenes Kroko-Leder ist“, erklärt Christine. Heraus kamen breite Taillengürtel, bestehend aus je fünf einzelnen Gürtel.
Die beiden Absolventinnen der Modeschule „Esmod“ sind für ihren detailreichen, aber klaren Stil bekannt. „Die Piercingverschlüsse unserer Blusen gehören zu unseren Markenzeichen“, sagt Christine Pluess. Und Livia deutet auf ihre Bundfaltenhose im Boyfriend-Stil: „Die zeigen wir in jeder Kollektion, feilen an Schnitt und Passform herum. Ich liebe diese Hose einfach, weil sie so wandelbar ist. Tagsüber trage ich sie hochgekrempelt zu Sandalen, abends lang zu High-Heels.“ Während im Backstage-Bereich Hair-Stylisten und Make-up-Artists hektisch an den Models arbeiten, sitzen die Hauptpersonen noch ganz ruhig am aufgeschütteten Stadtstrand des Rodeo Resort. Hier werden sie in wenigen Stunden „offsight“, also abseits des Merdedes-Benz Modezeltes am Bebelplatz, ihre Kollektion präsentieren. „Als wir die Location sahen, dachten wir schon ‚wow’ – das ist groß!“, sagt Christine: „Das wäre ohne unsere Kooperationspartner, darunter Blackberry, gar nicht möglich gewesen“. Livia erzählt: „Irgendwie sind wir mit unserem Erfolg nicht ganz mitgekommen. Aber wir freuen uns natürlich und lieben immer noch jedes Kleid, das wir entwerfen. So kann es weitergehen!“
Welche Ziele die beiden noch haben? „Erst einmal die Show hinter uns bringen“, scherzt Christine. Livia sagt: „Ein großer Traum wäre, einmal in Paris zu zeigen. Ich finde, dieser Stil passt sehr gut zu uns.“
Mehr Fashion-News via Blackberry gibt´s auf unserem Facebook-Profil!



















